Trucker wollen Grenzübergänge dicht machen

Die Polizei überwachte die Aktion am Montagmorgen.
Die Polizei überwachte die Aktion am Montagmorgen.

Sachsen - Am Montag blockieren polnische Transportunternehmer die Grenzübergänge Ludwigsdorf, Guben und Forst. Damit wollen sie gegen den Mindestlohn in Deutschland protestieren.

Hunderte von Lastwagen, Bussen und Kleintransporter sollen sich an der polenweiten Aktion der Vereinigung polnischer Spediteure ZMPL beteiligen.

Mit Plakaten, Hupkonzerten und Flyern wollen sie zeigen, dass sie durch die Zahlung des deutschen Mindestlohnes und das Russland-Embargo vom internationalen Wettbewerb abgeschnitten sind und ihre Existenz bedroht sei.

Die Spediteure müssen ihren Fahrern bei Geschäften den Mindestlohn von 8,50 Euro zahlen. Ein großer Gegensatz zu Polen: dort liegt der Lohn durchschnittlich nicht über 2,50 Euro.

Geplant ist die Blockade von 10 bis 18 Uhr.

Nähere Informationen gab es noch nicht. Da die Protestaktionen auf polnischem Gebiet stattfinden, informiert die Polizei auf deutscher Seite erst, wenn es hier zu Auswirkungen kommt.

Fotos: Christian Essler


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