Trümmer müssen abkühlen: So ist die Situation nach Gymnasium-Großbrand

Schleiden - Nach dem Feuer in einem Gymnasium in Schleiden (Nordrhein-Westfalen) werden Experten wohl erst Anfang kommender Woche in den Trümmern nach der Ursache für den Brand suchen können.

Der Dachstuhl im ältesten Teil des Johannes-Sturmius-Gymnasiums ist unter anderem zerstört worden.
Der Dachstuhl im ältesten Teil des Johannes-Sturmius-Gymnasiums ist unter anderem zerstört worden.  © DPA

"Der Brandort muss erst abkühlen, er kann derzeit noch nicht betreten werden", sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde Euskirchen am Samstag (17. November).

Bei dem Brand war in der Nacht zum Freitag ein Millionenschaden entstanden. Für alle 460 Schüler fällt bis einschließlich nächsten Dienstag der Unterricht aus.

"Zurzeit ist die gesamte Schule gesperrt", teilte Schulleiter Georg Jöbkes auf der Homepage des Johannes-Sturmius-Gymnasiums mit. Der Schulbetrieb solle aber so schnell wie möglich weitergehen.

Von Mittwoch an werde zunächst der 12. Jahrgang an einem anderen Ort unterrichtet. Alle anderen Jahrgänge haben keinen Unterricht bis zum Montag der darauffolgenden Woche (26. November).

Rund ein Viertel der Schule ist abgebrannt

Jungen und Mädchen, die nicht zu Hause bleiben könnten, sollten betreut werden. "Die Lehrkräfte werden die Tage ertragreich gestalten", versicherte Jöbkes. Der Zuspruch von Eltern und Schülern, von Ehemaligen und der benachbarten Schulen sei groß.

"Viele bieten ihre Hilfe und Unterstützung an", schreibt der Schulleiter. "Diese werden wir sicherlich auch noch gut brauchen können."

Bei dem Feuer war der Dachstuhl im ältesten Teil der Schule zerstört worden. Die dort untergebrachte Stadtbibliothek brannte teilweise aus, Räume der Schulverwaltung und mehrere Klassenzimmer ebenfalls.

Rund ein Viertel der Schule ist nach Schätzung der Stadt durch das Feuer beschädigt.

Titelfoto: DPA

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