"Hurensohn!": Trump beschimpft verstorbenen iranischen General

Milwaukee (USA) - Mit derben Worten hat US-Präsident Donald Trump (73) den iranischen Militärstrategen Ghassem Soleimani (†62) beleidigt, der vom US-Militär gezielt mit einem Luftangriff getötet worden ist.

Donald Trump (73) bei der Wahlkampfveranstaltung in der UW-Milwaukee Panther Arena.
Donald Trump (73) bei der Wahlkampfveranstaltung in der UW-Milwaukee Panther Arena.  © dpa/AP/Jeffrey Phelps

Über den ranghohen General sagte er am Dienstag (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt vor Anhängern, viele Menschen hätten infolge der von Soleimani veranlassten Gewalttaten Gliedmaßen verloren.

Sie hätten nun "keine Beine und keine Arme mehr wegen dieses Hurensohns", sagte Trump in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. "Er hätte schon vor 20 Jahren getötet werden sollen."

Soleimani wird im Iran von vielen Menschen als Märtyrer verehrt, die Trauerfeiern zu seinen Ehren zogen Millionen auf die Straßen der Islamischen Republik. (TAG24 berichtete)

Das US-Militär hatte den Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden Anfang Januar mit einem Drohnenangriff in der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet. (TAG24 berichtete)

Der Iran antwortete mit einem Vergeltungsangriff auf Militärstützpunkte im Irak, die vom US-Militär genutzt werden. (TAG24 berichtete) Die Regierung in Washington begründete die Tötung Soleimanis mit drohenden Attacken auf amerikanische Bürger und Einrichtungen, die der General geplant haben soll.

Über die Stichhaltigkeit der hierfür angeblich vorliegenden Beweise - öffentlich wurden bislang keine präsentiert - wird nicht nur in den USA hitzig debattiert.

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