"Irgendjemand musste ja was tun": Trump-Gegner fährt mit Van in Wahlzelt

Jacksonville (USA) - Gregory Timm (27) wird beschuldigt, am Samstag seinen Van in ein Wählerregistrierungszelt in Florida gefahren zu haben. Damit wollte der Trump-Gegner dessen Unterstützer schädigen, heißt es.

Gregory Timm (27)
Gregory Timm (27)  © Jacksonville Sheriffs Office

Das soll er laut der Polizei von Jacksonville zugegeben haben. Es hätte einfach jemand etwas unternehmen müssen, soll er weiter ausgesagt haben.

Über den Vorfall berichtete die "New York Post":

Das besagte Zelt der Republikaner zur Wahlregistrierung stand auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Angeblich fuhr Gregory Timm (27) mit seinem Van auf das Zelt zu, mit der Absicht, es umzufahren.

Er verfehlte bei seinem ersten Versuch die Wahlkampfhelfer nur knapp. Dann soll er angehalten haben, um es erneut zu versuchen. Dieses Mal mit Erfolg. Mehrere Menschen soll er so erwischt haben. Dann fuhr er weg. Über die Verletzten wurde nichts bekannt gegeben.

Noch am selben Tag nahmen Beamte ihn in seinem Haus fest. Beim Verhör zeigte der 27-Jährige einem Beamten ein Handy-Video, das er wohl selbst gedreht hatte. Auf dem sieht man, wie er auf das besagte Zelt zusteuert.

Der Unfall selbst ist nicht zu sehen. Darüber sei er sehr ärgerlich gewesen, berichtet die Polizei weiter. Schließlich hätte das der beste Teil der Aufnahme werden können, so Gregory Timm.

Viele politische Vertreter der Republikaner äußerten sich zu dem Vorfall. Darunter auch Donald Trump selbst.

Natürlich über Twitter: "Die Strafverfolgungsbehörden wurden benachrichtigt. Passt auf, harte Jungs, mit wem ihr spielt!"

Der 27-Jährige wurde wegen schwerer Körperverletzung, kriminellen Unfugs und Fahren mit ausgesetzter Lizenz angeklagt. Seine Kaution beträgt umgerechnet etwa 468.000 Euro, heißt es in seinen Haftunterlagen.

Mehr zum Thema Donald Trump:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0