Bundespolizei und Zoll legen BMW-Dieb das Handwerk

Tschernitz - Bundespolizei und Zoll haben am Montagmorgen einem Autodieb in der Oberlausitz erfolgreich das Handwerk gelegt. Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe bemerkten das gestohlene Fahrzeug gegen 7.30 Uhr auf der B115 bei Tschernitz nahe Weißwasser.

Das eigentliche Kennzeichen des Wagens fanden die Beamten im Kofferaum.
Das eigentliche Kennzeichen des Wagens fanden die Beamten im Kofferaum.  © Polizei Görlitz

Die Polizeibeamten planten das Auto zu einer Kontrolle anzuhalten, hatten dabei jedoch die Rechnung ohne den Fahrer gemacht, der das Gaspedal durch trat und versuchte in Richtung Bad Muskau zu flüchten.

Die anschließende Überprüfung in den polizeilichen Systemen ergab, dass der BMW mit falschem Kennzeichen unterwegs war. Zwei Nagelgurte konnte den Wagen zuerst noch nicht stoppen. Schließlich wurde das Fahrzeug von mehreren zivilen Streifen auf Höhe des Kreisverkehrs Eiland ausgebremst.

Die Polizisten fanden heraus, dass der BMW kurz zuvor als geklaut gemeldet worden.

Die Besitzerin hatte ihren Wagen im hessischen Edermünde geparkt. Das Kennzeichen, das eigentlich zum Wagen gehörte, befand sich noch im Kofferraum.

Die Polizei nahm den Mann am Steuer - einen 48-Jährigen - fest. Der Täter, der bereits im November 2018 wegen gewerbsmäßiger Hehlerei auffällig wurde, muss sich nun vor Gericht verantworten.

Ein 48-jähriger Mann wurde bereits wegen gewerbsmäßiger Hehlerei auffällig.
Ein 48-jähriger Mann wurde bereits wegen gewerbsmäßiger Hehlerei auffällig.  © dpa (Symbolbild)

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