Gegen Braga muss die TSG heute ohne Wagner ran

Fehlt bei der Partie gegen Sporting Braga: Sandro Wagner.
Fehlt bei der Partie gegen Sporting Braga: Sandro Wagner.  © DPA

Braga/Sinsheim - Bei 1899 Hoffenheim können nach dem Ausfall von Sandro Wagner nun die anderen Angreifer beweisen, dass es auch ohne den wuchtigen Nationalstürmer geht.

Mark Uth und Andrej Kramaric gelten ohnehin als Topstürmer. Vor dem Europa-League-Spiel bei Sporting Braga (Anpfiff: 21.05 Uhr) ist neben Serge Gnabry auch Adam Szalai nach langer Verletzungspause zurück. Wagner fehlt in Portugal wegen eines Magen-Darm-Infekts - und möglicherweise nach der Winterpause ganz, falls der Angreifer zum FC Bayern München geht (TAG24 berichtete).

Das hängt wohl nur noch an der Ablösesumme, die bei etwa 15 Millionen Euro liegen könnte. "Bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Wir haben viel Zeit und Ruhe, um zu überlegen und die richtige Entscheidung zu finden", betonte Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Ist es gewohnt, dass wichtige Spieler fehlen: TSG-Coach Julian Nagelsmann.
Ist es gewohnt, dass wichtige Spieler fehlen: TSG-Coach Julian Nagelsmann.  © DPA

Nagelsmann nahm das Fehlen Wagners im fünften Gruppenspiel gelassen hin. "Der Ausfall ist so schwerwiegend wie bei allen Spielern, die die letzten Wochen ausgefallen sind. Die Situation, das wichtige Spieler fehlen, sind wir fast schon gewohnt", sagte der 30-Jährige nüchtern.

Im Estádio Municipal von Braga mit dem imposanten Felsmassiv direkt hinterm Tor sind die Kraichgauer im vorletzten Gruppenspiel zum Siegen verdammt. Mit nur vier Punkten treten sie im "Estádio da Pedreira" (Steinbruch-Stadion) an. Die TSG wäre bei einer Niederlage in Portugal ausgeschieden und auch bei einem Unentschieden, wenn der bulgarische Tabellenführer Ludogorez Rasgrad gegen Istanbul Basaksehir nicht verliert, da sie den schlechteren direkten Vergleich mit Braga haben. Die Partie in Sinsheim gegen den Europa-League-

Finalisten von 2011 war unglücklich mit 1:2 verloren gegangen.

"Wir sind unter Zugzwang, wir müssen unbedingt gewinnen", sagte Uth und meinte: "Man muss von Anfang an ein Feuerwerk abbrennen." Szalai wird nach seiner langwierigen Adduktorenverletzung wohl noch nicht in der Startformation stehen, Nagelsmann hält aber viel von dem ungarischen Nationalstürmer: "Szalai hat sehr gut trainiert, ist noch nicht bei 100 Prozent. Er sprüht vor Energie und Siegeswillen."


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