Knackiges Restprogramm für die TSG: Klappt es noch mit der Königsklasse?

Sinsheim - Nach dem starken 5:2-Sieg von Fussball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Schalke 04 (TAG24 berichtete), belegen die Kraichgauer aktuell den sechsten Tabellenplatz. Doch der Sprung auf Platz vier und die damit verbundene Teilnahme an der Champions League ist auch noch möglich.

Will sich vor seinem Wechsel zu RB Leipzig mit der TSG noch für die Champions League-Gruppenphase qualifizieren: Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann.
Will sich vor seinem Wechsel zu RB Leipzig mit der TSG noch für die Champions League-Gruppenphase qualifizieren: Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann.  © DPA

Ob der gelingt, hat die TSG jedoch nicht komplett in eigener Hand. Denn momentan ist die Europa League-Sensation Eintracht Frankfurt Vierter, hat zwei Punkte Vorsprung auf Hoffenheim und ein Spiel weniger absolviert.

Die Hessen müssen zum Abschluss des 30. Spieltags am Abend des Ostermontags in Wolfsburg ran (20.30 Uhr/Eurosport Player).

Gewinnt die Eintracht, müsste Hoffenheim also in den verbleibenden vier Spieltagen fünf Punkte Rückstand aufholen. Gegeneinander spielen die beiden Clubs jedoch nicht mehr, die TSG verlor Anfang März mit 2:3 in Frankfurt (TAG24 berichtete).

Den Kraichgauern bleibt nichts anderes übrig, als den aktuellen Höhenflug zu halten, die 12 noch zu vergebenden Zähler einzuheimsen und zu hoffen, dass Frankfurt noch patzt. Vielleicht müssen die Hessen der Doppelbelastung in der Europa League noch Tribut zollen.

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann glaubt jedenfalls noch an die Qualifikation für die Champions League: "Damit liebäugle ich von Tag eins an. Irgendwann waren wir davon mal sehr weit weg. Aber wenn wir noch viermal gewinnen, glaube ich, dass wir den vierten Platz schaffen können", so der 31-Jährige.

Entscheidendes Spiel in Mönchengladbach

Die TSG 1899 Hoffenheim gewann die vergangenen vier Bundesliga-Spiele allesamt und das in beeindruckender Art und Weise.
Die TSG 1899 Hoffenheim gewann die vergangenen vier Bundesliga-Spiele allesamt und das in beeindruckender Art und Weise.  © DPA

Doch das Restprogramm der TSG hat es in sich!

Am kommenden Sonntag empfängt man zunächst den VfL Wolfsburg (aktuell Neunter), der je nach Ausgang des Frankfurt-Spiels den Hoffenheimern mit zwei Punkten Rückstand im Nacken sitzen könnte.

Dann kommt es am 32. Spieltag zum Knallerduell gegen Borussia Mönchengladbach (aktuell Fünfter). Der Sieger aus dieser Partie dürfte ziemlich wahrscheinlich mindestens in der Europa League spielen.

Danach kommt es beim letzten Heimspiel von Julian Nagelsmann als TSG-Coach vor seinem Wechsel zu RB Leipzig noch zum Duell gegen Werder Bremen (aktuell Achter), bevor die Saison auswärts beim FSV Mainz 05 (aktuell Zwölfter) zu Ende geht.

Dann steht fest, ob man in der Karnevalsstadt die Teilnahme an der europäischen Königsklasse feiern darf. Die derzeitige Form der Blau-weißen ist jedenfalls optimal und die Offensivmaschine rund um Topstürmer Ishak Belfodil, Andrej Kramarić und co. läuft wie geschmiert.

Obwohl die Kraichgauer alles andere als eine schlechte Saison spielen, in vielen Spielen unglücklich mögliche Siege hergeschenkt haben und jetzt so richtig in Fahrt gekommen sind, fliegen sie laut Julian Nagelsmann immer noch etwas unter dem Radar. "Ich lese immer von Teams um uns herum, die eine Weltklassesaison spielen. Und wir spielen nur eine, wenn wir Platz vier sind", ärgerte sich Hoffenheims Trainer etwas.

Nur, um dann mit einem verschmitzten Lächeln hinzuzufügen: "Ich weiß, dass vieles auf mein Gesabbel und meine Ambitionen zurückzuführen ist."

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