Ganze Siedlungen vom Erdboden verschluckt: Knapp 5000 Vermisste, mehr als 1900 Tote!

Palu - Nach dem Versinken ganzer Nachbarschaften in der indonesischen Stadt Palu ist der Verbleib von rund 5000 Menschen dort ungeklärt.

Auf veröffentlichten Satellitenbildern ist das Versinken von Gebäuden nachzuvollziehen.
Auf veröffentlichten Satellitenbildern ist das Versinken von Gebäuden nachzuvollziehen.  © screenshot / twitter

Im Chaos nach Erdbeben und Tsunami ist unklar, ob sich einige von ihnen retten konnten und sich etwa in Lagern aufhalten.

In zwei Teilen der 350.000-Einwohner-Hafenstadt Palu hatte die Erde nicht nur gebebt, sondern sich auch noch verflüssigt. Allein im Ortsteil Balaroa verschwanden nach Darstellung des nationalen Rettungsdienstes rund 1000 Häuser und möglicherweise ebenso viele Bewohner in einer Art Erdloch.

Indonesiens Sicherheitsminister Wiranto sagte, wegen des Ausmaßes der Zerstörung würden in Petobo und Balaroa die Toten möglicherweise gar nicht erst geborgen. Stattdessen könnten die zwei Stadtteile zu Massengräbern erklärt werden.

Das schlimmste der Beben am 28. September mit einer Stärke von 7,4 hatte einen Tsunami ausgelöst, der in drei Wellen mit bis zu sechs Metern Höhe auf die Küste traf.

Am Sonntag, neun Tage danach, wurde weiter gesucht, es gab aber kaum noch Hoffnung auf Überlebende.

Nach den schweren Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien steigt die Zahl der Todesopfer immer noch. Die nationale Katastrophenschutzbehörde sprach am Montag von offiziell mindestens 1944 Toten. Befürchtet wird, dass auf der Insel Sulawesi viele weitere Menschen die Katastrophe vom 28. September nicht überlebt haben.

Allein in der Stadt Palu ist nach dem Versinken ganzer Straßenzüge in der Erde der Verbleib von etwa 5000 Menschen noch ungeklärt. Bislang hatte die Zahl der bestätigten Todesopfer bei 1763 gelegen.

Mindestens 1944 Tote nach Erdbeben und Tsunami

Wegen des Ausmaßes der Zerstörung fragen sich die Behörden, ob viele Tote je geborgen werden können.
Wegen des Ausmaßes der Zerstörung fragen sich die Behörden, ob viele Tote je geborgen werden können.  © Hariandi Hafid/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Nach den schweren Erdbeben und dem Tsunami in Indonesien steigt die Zahl der Todesopfer immer noch.

Die nationale Katastrophenschutzbehörde sprach am Montag von offiziell mindestens 1944 Toten.

Befürchtet wird, dass auf der Insel Sulawesi viele weitere Menschen die Katastrophe vom 28. September nicht überlebt haben.

Allein in der Stadt Palu ist nach dem Versinken ganzer Straßenzüge in der Erde der Verbleib von etwa 5000 Menschen noch ungeklärt. Bislang hatte die Zahl der bestätigten Todesopfer bei 1763 gelegen.


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