Heimsieg! TSV 1860 München bezwingt Carl Zeiss Jena

München - Ausrufezeichen der Löwen! Der TSV 1860 München hat sein Drittliga-Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena souverän mit 3:1 (2:0) gewonnen.

Phillip Steinhart (r.) erkämpfte für sein Team in der Partie immer wieder starke Chancen.
Phillip Steinhart (r.) erkämpfte für sein Team in der Partie immer wieder starke Chancen.  © Imago Images / Nordphoto

Die Tore für die 1860er vor dem ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße erzielten Felix Weber (16., 35.) und Efkan Bekiroglu (79.). Für den FC Carl Zeiss Jena traf Maximilian Rohr (68.).

Mit leichter Verspätung begann um 14.15 Uhr das Keller-Duell zwischen den Münchnern und ihren Gästen, dem Schlusslicht aus Jena.

Löwen-Coach Daniel Bierofka ließ Prince Osei erst einmal auf der Bank sitzen. Auch Berzel musste wegen seiner Knieverletzung zum Zuschauer mutieren. Für ihn spielte Tim Rieder. Außerdem standen Benjamin Kindsvater und Markus Ziereis für Fabian Greilinger und Dennis Dressel auf dem Platz.

Jenas Trainer, Lukas Kwasniok, ließ Dominic Volkmer und Niklas Jahn sitzen und setzte auf Patrick Schorr und Marius Größ.

Schon ab Sekunde eins stellten die Münchner alle Weichen auf Sieg. Die erste dicke Chance hatte Sascha Mölders in der 4. Minute. Scheiterte jedoch am Spitzwinkel und an Gästekeeper Jo Coppens.

Keine zwei Minuten später hatte Leon Klassen erneut im Strafraum eine dicke Möglichkeit - aber kein freies Schussfeld.

München lief nun warm und kämpfte sich durch viele Kurzpässe und schönen Kombinationsspielen im Minutentakt vor das Gehäuse der Gäste. Jena hingegen setzte mit langen Bällen auf Konter, was meist in Fehlpässen oder Abseitspositionen endete. Abgesehen von ein paar wenigen Lichtblicken wirkten sie jedoch ungefährlich. Dass das - aus Sicht der Thüringer -nicht lange gut gehen kann, lag schnell in der Luft.

Und der Beweis kam in der 16. Spielminute. Eine abgewehrte Ecke der Löwen landete auf dem Fuß von Geburtstagskind Efkan Bekiroglu. Der sah Felix Weber in Richtung Tor laufen, bediente ihn unbedrängt mit einem langen Querpass und Weber musste nur noch den Kopf hinhalten. 1:0 für die Gastgeber!

Souveräne Leistung der Gastgeber in der ersten Halbzeit

Viel zu Jubeln gab es für die hart kämpfenden Löwen, die an diesem Spieltag das Toreschießen eher dem gegner überließen. (Archivbild)
Viel zu Jubeln gab es für die hart kämpfenden Löwen, die an diesem Spieltag das Toreschießen eher dem gegner überließen. (Archivbild)  © Imago Images / Nordphoto

Ab diesem Moment gaben die Thüringer jegliche Spielkontrolle ab und reagierten nur noch. Abgesehen von einer starken Gelegenheit für Julian Günther-Schmidt in der 24. Minute, als Löwen-Keeper Bonmann rechts zur Klärung hechten musste. Ansonsten verlief das Spiel wie zuvor.

Und auch die gleiche Antwort wie zuvor sollte folgen. Nach einem Handspiel durch Jena hatten die Löwen etwa 40 Meter vor dem Gästetor einen Freistoß erhalten. Phillipp Steinhart schickte Weber erneut in den Strafraum und dieser beschenkte sich nach einem langen Traumpass selbst mit seinem zweiten Saisontor. 2:0 für den TSV!

Dies sollte dann auch der Halbzeitstand sein. Nach dem Wiederanpfiff schalteten die Gäste einen Gang höher, während die Münchner ihrerseits etwas den Fuß vom Gas nahmen. Verteidigen und kontern, schien die Devise. Die Gäste wirkten engagiert, aber noch nicht wirklich gefährlich. Doch das Glück ist mit den Tüchtigen und in der 68. Minute kam, was kommen musste.

68. Minute: Die Gäste aus Jena im Angriff. Raphael Obermair versuchte es einfach aus spitzen Winkel. Bonmann wehrte mit der Faust nach vorne ab und Maximilian Rohr muss nur noch draufhalten zum 2:1-Anschlusstreffer.

Die Gäste witterten Morgenluft und legten weiter nach. Immer wieder arbeiteten sich die Gäste vors Tor. Und gerade als man den Eindruck gewann, dass der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit sein würde, konterten die Gastgeber in der 79. Minute eiskalt. Efkan Bekiroglu legte einen Vollsprint hin und ließ den - trotz des Ergebnisses sehr gut spielenden - Gäste-Torwart Coppens hinter sich. Zum 3:1 Endstand musste er das Leder nur noch in die ungeschützten Maschen legen.

In der 85. hatte Sachsa Mölders durch einen Fehler in der Jena-Verteidigung das 4:1 auf dem Fuß, doch der Ball rollte rechts am Tor vorbei. Gemessen an den Chancen, hätte der TSV 1860 München viel deutlicher gewinnen müssen. Doch am Ende sind sie ihrer Pflichtaufgabe nachgekommen und haben sich die drei Punkte gesichert.

Titelfoto: Imago Images / Nordphoto

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