DFB ermittelt nach Spuckattacke gegen Efkan Bekiroglu vom TSV 1860 München

München - Für Efkan Bekiroglu dürfte seine Ungehaltenheit nach dem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig wohl ein Nachspiel haben. Jetzt ermittelt der DFB-Kontrollausschuss gegen den Mittelfeldmann der Löwen.

Der DFB ermittelte gegen Efkan Bekiroglu vom TSV 1860 München.
Der DFB ermittelte gegen Efkan Bekiroglu vom TSV 1860 München.  © Imago

Das Spiel war bereits abgepfiffen, als Efkan Bekiroglu auf Eintracht-Abwehrspieler Benjamin Kessel zumarschierte und ihm aufs Trikot spuckte.

Löwen-Trainer Bierofka entschuldigte sich im Anschluss vor den Kameras für seinen Schützling. "Ich möchte mich bei Eintracht Braunschweig, bei An­dré Schubert, bei dem Spieler für die Entgleisung meines Spielers Efkan Bekiroglu offiziell entschuldigen", so der 40-Jährige.

"Wir haben gewisse Werte, für Sechzig München, für die Mannschaft. So etwas darf bei uns im Verein einfach nicht vorkommen."

Ob der Spuck-Attacke Provokationen vorangegangen waren, ist unklar. Klar ist, dass der DFB nun gegen den wichtigen Mittelfeldmann ermittelt, das teilte der Verband mit. "Der Spieler (Efkan Bekiroglu; Anm. d. Red.) steht unter Verdacht, sich im Drittligaspiel zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München am vergangenen Samstag eines krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner schuldig gemacht zu haben", schreibt der DFB in seiner Mittelung.

"Bekiroglu wird verdächtigt, seinen Gegenspieler Benjamin Kessel nach Beendigung des Spieles angespuckt zu haben. Schiedsrichter Eric Müller (Bremen) hat auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln kann."

Das Gremium habe Bekiroglu zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Im Anschluss soll über den weiteren Fortgang entschieden werden.

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