Verdammt wichtig! TSV 1860 holt Sieg bei Energie Cottbus

Cottbus - Der TSV 1860 München macht mit dem zweiten Dreier in Serie einen Riesensprung in der Tabelle und findet sich nun auf Platz 7 wieder. Die Löwen bezwingen Energie Cottbus mit 2:1 (0:0).

Der TSV 1860 und Energie Cottbus schenkten sich nichts.
Der TSV 1860 und Energie Cottbus schenkten sich nichts.  © Imago

Für den TSV 1860 München trafen Lex (63. Minute) und Owusu (87.). Geisler erzielte den Ehrentreffer für Cottbus (90.+3.).

Löwen-Coach Bierofka nahm im Vergleich 2:1-Erfolg gegen Aalen zwei Veränderungen in der Startelf vor: Mauersberger begann anstelle von Wein (Gelbsperre), Berzel ersetzte Weeger (Bank).

Cottbus rotierte nach der 0:3-Niederlage in Meppen auf vier Positionen: Weidlich, Matuwila und Viteritti liefen für Holthaus (Bank), Knechtel (Muskelfaserriss am künstlichen Teil des Kreuzbandes) und Rangelov (Bank) auf. Außerdem stand Rauhut für Spahic (Oberschenkelverletzung) zwischen den Pfosten.

Gute Kontermöglichkeit für die Löwen! Freitas verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung an Bekiroglu, der allerdings wohl die Handbremse angezogen hatte und das Tempo verschleppte. Dadurch kam der Pass in die Schnittstelle auf Lex zu spät - Rauhut nahm den Ball auf (9.).

Die Lausitzer hatten den ersten Abschluss. Cottbus konnte sich in der Gefahrenzone festsetzen. Freitas kam mit dem Rücken zum Tor an den Ball und wurde leicht abgedrängt. Aus rund 20 Metern schlenzte er die Kugel dann aufs Tor - Hiller pflückte das Spielgerät herunter (13.).

Die großen Torchancen fehlten in der Anfangsphase, doch der TSV 1860 machte einen stabilen und sicheren Eindruck.

Das hätte die Führung für die Löwen sein müssen! Bekiroglu setzte mit einem wunderschönen Pass Lex in Szene - der stand plötzlich frei vor dem Cottbusser Tor, doch schob die Kugel aus der Nahdistanz rechts am Pfosten vorbei (33.).

Sascha Mölders und Stefan Lex jubeln über das Führungstor.
Sascha Mölders und Stefan Lex jubeln über das Führungstor.  © Imago

Viteritti und Lorenz rauschten heftig mit den Köpfen zusammen. Während der Cottbusser nach kurzer Behandlungszeit mit Kopfverband weitermachen konnte, musste Lorenz vom Platz. Für ihn kam Herbert Paul (43.).

Torlos gingen die Mannschaften in die Kabinen. Spielerisch begegneten sich die Lausitzer und die Löwen auf Augenhöhe - beiden fehlte jedoch noch das richtige Rezept, die Defensive des Gegners zu knacken. Lex vergab die einzig wirkliche Torchance kläglich.

Mölders setzte das erste Ausrufezeichen in Durchgang zwei. Lex bediente den bulligen Stürmer per Flanke. Energie-Keeper Rauhut parierte Mölders' Kopfball jedoch glänzend (50.).

Der FC Energie hatte dann auch seinen ersten gefährlichen Abschluss. Hemmerichs Hereingabe fand Robert Müller, der seinen Gegenspielern enteilt war. Sein nicht sauber getroffener Drop-Kick aus zwölf Metern hüpfte nur knapp am Löwen-Tor vorbei (53.).

Die Münchner gingen nach einer Druckphase von Cottbus in Führung! Die Lausitzer wollten einen Freistoß, doch der Pfiff blieb aus. 1860 spielte weiter und da tauchte Mölders plötzlich völlig frei an der rechten Strafraumkante auf. Rauhut konnte dessen Schuss noch parieren doch gegen Stefan Lex' Abstauber war der Torhüter machtlos (63.).

Cottbus-Coach Wollitz beschwerte sich im Anschluss etwas zu lautstark und wurde auf die Tribüne verwiesen (64.).

Die Lausitzer standen sich nach dem Treffer selbst im Weg. Viele kleine Fouls und Diskussionen mit dem Schiri nahmen Zeit von der Uhr. Den Löwen sollte es recht sein.

Cottbus setzte in der Schlussphase auf volle Offensivpower. Mamba konnte aus 20 Metern unbedrängt abschließen - ein Fehler im Rasen nahm dem Schuss allerdings die nötige Präzision (80.).

Owusu baute die Führung aus! Die Cottbusser waren weit aufgerückt - Karger passte auf Owusu, der aus fünf Metern nur noch einzuschieben brauchte (87.).

Geisler erzielte in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer für den FC Energie - danach war Schluss (90.+3.).

Der TSV 1860 München muss als Nächstes zu Hause gegen Hansa Rostock ran (3. März, 13 Uhr). Energie Cottbus reist nach Aspach zur SG Sonnenhof Großaspach (2. März, 14 Uhr).

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