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TSV 1860 München mit Angst vor Eskalation: Schreiben soll Löwen-Fans wachrütteln

3. Fußball-Liga: Geschäftsführer des TSV 1860 München wenden sich mit Deeskalationsschreiben an Fans

Eine Aktion der Initiative Löwenfans gegen Rechts sorgt für Zuspruch und Kritik. Der Verkauf von T-Shirts spaltet das Lager der Anhänger. Der Verein reagiert.

München - Eine Aktion der Initiative "Löwenfans gegen Rechts" sorgt für Zuspruch und heftige Kritik zugleich. Der Verkauf spezieller T-Shirts spaltet das Lager der Anhänger. Die Verantwortlichen des TSV 1860 München reagieren.

Investor Hasan Ismaik ist bei vielen Fans des TSV 1860 München heftig umstritten.
Investor Hasan Ismaik ist bei vielen Fans des TSV 1860 München heftig umstritten.

"Wir distanzieren uns mit aller Deutlichkeit von derartigem Verhalten und hoffen im Sinne der Vernunft, dass die Löwenfans gegen Rechts von dem geplanten Verkauf Abstand nehmen", heißt es in einer Erklärung der Geschäftsführung, die auf der Internetpräsenz des Vereins zu lesen ist.

Es sind deutliche Worte, die die Verantwortlichen in einem Schreiben an die eigenen Fans richten. Von Enttäuschung und "Besorgnis" ist die Rede, "immer größere Gräben in unserer Fanlandschaft" kommen zur Sprache. Auch wird eine zusehends "aggressivere Stimmung" festgestellt.

Hintergrund ist der Verkauf von grauen T-Shirts durch die Initiative, auf denen das Logo der Münchner sowie darüber hinaus das durchgestrichene Konterfei des umstrittenen Investors Hasan Ismaik zu sehen sind.

Während neben dem Löwen-Wappen der Slogan "Verdammt, ich lieb' dich" prangt, ist neben Ismaiks Gesicht zu lesen: "Ich lieb' dich nicht." Es handelt sich um ein bildliches und vor allem sehr klares Statement gegen den seit dem Beginn seines Engagements im Jahr 2011 oftmals kritisierten Investor, welches aber nicht bei jedem Fan Anklang findet.

Verkauft werden sollen die T-Shirts vor dem Heimspiel gegen Preußen Münster am Samstag (14 Uhr, BR und WDR). Der Erlös soll laut den 1995 gegründeten "Löwenfans gegen Rechts" wohltätigen Zwecken oder dem 1860-Nachwuchs zugute kommen.

Weitere Eskalation werde "billigend in Kauf" genommen

Die Fronten zwischen den Anhängern sind und bleiben verhärtet. Zwar erfreut sich Ismaik in München nicht der größten Beliebtheit, dennoch gehen manchen Fans die anhaltenden Proteste langsam zu weit.

Auch bei anderen Vorkommnissen, wie etwaigen Rufen gegen Präsident Robert Reisinger durch Fans der Münchner, waren Meinungsverschiedenheiten zuletzt teils aus dem Ruder gelaufen. Die Folgen waren gar gewalttätige Auseinandersetzungen.

Am Samstag scheint im Rahmen des Verkaufs und beim Tragen der T-Shirts im Grünwalder Stadion eine plötzliche Eskalation der Lage erneut durchaus möglich, weshalb sich die Geschäftsführer Michael Scharold und Günther Gorenzel nun offenbar im Vorfeld zu den klaren Worten genötigt sehen.

Sie kritisieren besonders eben jenen Umstand, dass der Verkauf "eine weitere Eskalation der Situation billigend in Kauf" nehme. Dabei stünden der Fußball und 1860 für andere Werte. Der Verein stehe für Zusammenhalt, "für sich gegenseitig helfen, für ein Miteinander, für die in unserem Vereinslied besungene 'Kameradschaft'".

Letztlich gehe es darum "aufeinander zuzugehen" und "Meinungsfreiheit, Respekt und Toleranz" zu leben, ohne "Diskriminierung, Rassismus und Gewalt" einen Raum zu bieten. "Wir wünschen uns ein Sechzig, das zusammensteht und das den Sport in den Vordergrund stellt und das unser Vereinslied beim Wort nimmt", heißt es abschließend.

Erklärung der Geschäftsführer des TSV 1860 im Wortlaut

Geschäftsführer Michael Scharold ist bei 1860 für den Bereich Finanzen verantwortlich.
Geschäftsführer Michael Scharold ist bei 1860 für den Bereich Finanzen verantwortlich.

Mit großem Bedauern und großer Besorgnis nehmen wir in den letzten Wochen eine immer aggressivere Stimmung und immer größere Gräben in unserer Fanlandschaft war. Statt gemeinsam für eine positive Zukunft unserer Löwen zu kämpfen, geht es um Lager und gegenseitige Vorwürfe, ob im Stadion, in der Stadt, am Stammtisch, bei Fanclubtreffen oder im Internet.

Unterschiedliche Meinungen sind die Basis jeder Entwicklung und daher ein hohes Gut. Meinungsfreiheit sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein. Ein essentieller Bestandteil von gelebter Meinungsfreiheit ist aber das Erfordernis von Toleranz gegenüber anderen Meinungen und Respekt für denjenigen, der diese vorbringt. Fußball und insbesondere 1860 steht für Zusammenhalt, für sich gegenseitig helfen, für ein Miteinander, für die in unserem Vereinslied besungene "Kameradschaft". Wir sollten daher alle gemeinsam daran arbeiten, vorhandene Gräben zu schließen.

In diesem Zusammenhang sind wir sehr enttäuscht über eine Aktion der Löwenfans gegen Rechts, die mit einem T-Shirtverkauf eine weitere Eskalation der Situation billigend in Kauf nehmen. Insbesondere von einer Institution, die sich in der Vergangenheit oft vorbildlich für ein Miteinander und gegen Diskriminierung und Gewalt eingesetzt hat, hätten wir erwartet, dass sie mithilft Gräben zu überwinden. Wir distanzieren uns mit aller Deutlichkeit von derartigen Verhalten und hoffen im Sinne der Vernunft, dass die Löwenfans gegen Rechts von dem geplanten Verkauf Abstand nehmen.

Die Gräben sind aber unabhängig davon tief und beängstigend. Lasst uns daher alle endlich gemeinsam anfangen aufeinander zuzugehen. Wir appellieren insbesondere auch an die Printmedien, an Blogs, an Kommentarschreiber und Forenteilnehmer, an alle Meinungsbildner: STOP mit dem Gegeneinander. Eine polarisierende Berichterstattung schadet allen, egal in welche Richtung sie geht. Wir, über die es dabei geht, sind alle Sechzig und wir können nur gemeinsam etwas erreichen. Wir als Geschäftsführung stehen für Meinungsfreiheit, Respekt und Toleranz und wir verurteilen jegliche Art von Diskriminierung, Rassismus und Gewalt. Wir wünschen uns ein Sechzig, das zusammensteht und das den Sport in den Vordergrund stellt und das unser Vereinslied beim Wort nimmt.

Die Verantwortlichen des TSV 1860 München erkennen bei den eigenen Anhängern immer tiefere Gräben.
Die Verantwortlichen des TSV 1860 München erkennen bei den eigenen Anhängern immer tiefere Gräben.

Fotos: DPA

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