Vierte Löwen-Pleite in Serie: TSV 1860 zieht gegen KSC den Kürzeren

München - Der Negativtrend geht weiter: Die Löwen verlieren das vierte Spiel in Folge und erzielen erneut keinen eigenen Treffer. Der TSV 1860 München unterliegt am 35. Spieltag dem Karlsruher SC mit 0:2 (0:1).

Nichts zu machen für Löwen-Keeper Hiller: Pisots Schuss segelt in den rechten Winkel.
Nichts zu machen für Löwen-Keeper Hiller: Pisots Schuss segelt in den rechten Winkel.  © Imago Images / MIS

Die Treffer für den KSC im Stadion an der Grünwalder Straße erzielten David Pisot (3. Spielminute) und Marvin Wanitzek (90.+4.)

Nach der 0:3-Pleite in Halle nahm 1860-Trainer Bierofka vier Veränderungen in der Startelf vor: Für Belkahia, Weber (Gelbsperre), Koussou und Weeger kamen Paul, Mauersberger, Bekiroglu und Mölders.

Der KSC wechselte nur auf einer Position im Vergleich zum 3:1-Heimerfolg über Meppen: Kobald lief für Camoglu von Beginn an auf.

Die Löwen wirkten zu Beginn unsicher und das nutzte der KSC eiskalt. Nach einer Flanke bekam die 1860-Abwehr den Ball nicht geklärt. Pourie legte schließlich für Pisot auf, der den Ball aus 18 Metern in den rechten Winkel schlenzte (3.).

Der erste Torschuss der Partie sorgte sogleich für den ersten Treffer. Ansonsten konnten beide Mannschaften nicht durch gefährliche Torraum-Szenen glänzen. Ruppige Zweikämpfe auf beiden Seiten zerstörten den Spielfluss. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus musste häufig das Gespräch suchen (25.).

Den Löwen fehlte auch bei Standardsituationen die nötige Präzision. So auch als Steinhart einen Freistoß aus guter Position an der rechten Strafraumgrenze ausführte - kein Problem für die gut gestaffelte KSC-Defensive (33.).

Zweikampf zwischen Simon Lorenz (r) und Marvin Pourie: Die Partie war geprägt von vielen Fouls und wenig Spielfluss.
Zweikampf zwischen Simon Lorenz (r) und Marvin Pourie: Die Partie war geprägt von vielen Fouls und wenig Spielfluss.  © Imago Images / MIS

Der zweite Durchgang begann wie der erste aufgehört hatte: Viele Fouls, keine Torszenen. Schiedsrichterin Steinhaus griff nun härter durch. Der zur Pause eingewechselte Belkahia (für Owusu) sah bereits nach sieben Minuten den gelben Karton, weil er Stiefler auf der Außenbahn gehalten hatte (52.).

Die Münchner hatten nun deutlich mehr vom Spiel als noch in den ersten 45 Minuten. Für Torgefahr konnten die Löwen dennoch nicht sorgen, weil die Karlsruher Abwehr früh störte und clever agierte.

Die Riesenchance für die Sechziger! Die Löwen fuhren einen Konter und fanden so erstmals eine ungeordnete KSC-Defensive vor. Schließlich tauchte Bekiroglu mit dem Ball im Sechzehner auf, doch der Mittelfeldmann blieb aus sieben Metern an Keeper Uphoff hängen (74.).

Kaum waren die Löwen ein wenig in Schwung gekommen, schwächten sie sich selbst. Herbert Paul hatte sich den Ball zu weit vorgelegt und ging dann zu rabiat in den Zweikampf mit Gordon. Dafür sah er die Ampelkarte (84.).

Marvin Wanitzek machte in der Nachspielzeit nach einer schönen Kombination mit seinem Treffer den Sack zu (90.+4.)

Als Nächstes steht für den TSV 1860 München das Halbfinale des Landespokals Bayern gegen Aschaffenburg an (Dienstag, 18.30 Uhr). Der Karlsruher SC trifft am 36. Spieltag der 3. Liga zu Hause auf Großaspach (Samstag, 14 Uhr).

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