TU-Chemnitz lädt "Erstis" zum Feiern ins Stadion ein





Machte im Regen das Beste draus: TU-Rektor Gerd Strohmeier (41) hatte bei 
seiner Rede zum Glück ein Dach über dem Kopf.
Machte im Regen das Beste draus: TU-Rektor Gerd Strohmeier (41) hatte bei seiner Rede zum Glück ein Dach über dem Kopf.  © Uwe Meinhold

Chemnitz - Festlicher Auftakt im Stadion - aber nur in der Schlechtwetter-Spar-Variante: Die TU lud am Donnerstag ihre Frischlinge in die Gellertstraße.

Mehr als 2300 "Erstis“ fangen im Wintersemester ein TU-Studium an, darunter 400 Ausländer - und der Chemnitzer Dreisprung-Europameister Max Heß (20). Der Überflieger ist nun einer der rund 2000 Wirtschaftsstudenten. Diese bilden immerhin ein Sechstel der 12.000 TU-Studierenden. Sie alle waren ins Stadion (15.000 Plätze) eingeladen.

„Es war mein Wunsch, unsere Immatrikulationsfeier so umzugestalten, dass nicht nur die neuen Studierenden, sondern die gesamte Hochschul-Öffentlichkeit eingeladen ist“, sagt der neue TU-Rektor Gerd Strohmeier (41). 2800 Menschen meldeten sich für den festlichen Auftakt an. Allerdings: Der Regen ließ das Rahmenprogramm ins Wasser fallen.

Strohmeiers Uni bietet 100 Studiengänge an. Damit sie Ausbildung - und vor allem Forschung - absichern kann, wirbt die TU jährlich 75 Millionen Euro zusätzlich an. Mit dieser Drittmittel-Summe belegt sie Platz 7 der 107 deutschen Universitäten.

Trotz Hundewetter in guter Stimmung: die Erstis Sarah Mueller (19, l.) und 
Anna Friedewald (21).
Trotz Hundewetter in guter Stimmung: die Erstis Sarah Mueller (19, l.) und Anna Friedewald (21).  © Uwe Meinhold

Titelfoto: Uwe Meinhold