Offene Tuberkulose bei Schulkind: Mitschüler und Verwandte werden untersucht

Konstanz - Bei einem Schulkind in Konstanz ist eine offene Lungentuberkulose festgestellt worden.

Ein Arzt zeigt an einem Röntgenbild einen Tuberkulose-Fall. (Symbolbild)
Ein Arzt zeigt an einem Röntgenbild einen Tuberkulose-Fall. (Symbolbild)  © DPA

Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, will das Gesundheitsamt nun Angehörige, Freunde und Mitschüler auf eine mögliche Ansteckung hin untersuchen.

Damit soll eine Weiterverbreitung der Krankheit verhindert werden.

Erkrankte leiden unter Kraftlosigkeit, Nachtschweiß, Gewichtsabnahme oder Husten.

Die Lungentuberkulose wird durch Bakterien ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.

Die Ansteckungsfähigkeit des Erregers ist der Behörde zufolge aber im Vergleich zu einer Grippe deutlich geringer.

WIE HOCH IST DIE ANSTECKUNGSGEFAHR?

Ob man sich ansteckt, hänge davon ab, wie intensiv der Kontakt mit einem Kranken gewesen sei. Gefährdet sind demnach Personen, die länger zusammen in einem Raum waren.

Titelfoto: DPA


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