Schluss mit Grabschern: Stadt geht gegen sexuelle Übergriffe vor

Tübingen will Schluss machen mit Grabschern und anderen sexuellen Übergriffen. (Symbolbild)
Tübingen will Schluss machen mit Grabschern und anderen sexuellen Übergriffen. (Symbolbild)  © 123RF

Tübingen - Nachdem sich mehrere Frauen beschwert hatten, auf einer Party in einem Jugendhaus von Partygästen unsittlich angefasst worden zu sein, macht die Stadt nun mobil: Schluss mit sexueller Belästigung.

"Für sexuelle Übergriffe darf es keine Toleranz geben, egal welcher Herkunft der Täter ist", sagte Boris Palmer (Grüne) damals, als sich die belästigten Frauen im Mai bei ihm beschwert hatten.

Dazu wird in Tübingen am Montag eine Kampagne zum besseren Schutz vor sexueller Diskriminierung im Nachtleben vorgestellt.

Die Stadtverwaltung hat dafür mit der Anlaufstelle sexualisierte Gewalt in Tübingen, dem Netzwerk Antidiskriminierung Reutlingen/Tübingen, der Polizei und rund 30 Gaststätten, Bars und Clubs zusammengearbeitet.

Das Ziel ist demnach auch, dass Frauen und Männer bei Übergriffen schnell Hilfe und Unterstützung finden.

Die Stadt kündigte damals an, die Lage mit Clubbesitzern und Veranstaltern zu analysieren und eine Gegenstrategie zu entwickeln.

Ein Hinweisschild an der Toilettentür des Tübinger Clubs "Butterbrezel. Frauen werden darauf hingewiesen, sich bei Belästigung an das Personal zu wenden.
Ein Hinweisschild an der Toilettentür des Tübinger Clubs "Butterbrezel. Frauen werden darauf hingewiesen, sich bei Belästigung an das Personal zu wenden.  © DPA

Titelfoto: 123RF


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