Eine neue Folge mit Hilfssheriff Palmer! Diesmal: Kampf den Tübinger Graffiti-Gangs

Tübingen - Dass Tübingens Oberbürgermeister alles für seine Stadt und noch mehr tut, ist mittlerweile gut bekannt. Und in sein idyllisches Tübingen passt eins gar nicht so gut rein: Graffiti-Schmierereien!

In der vergangenen Woche war Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne, links im Vordergrund des Bildes) auf Einladung von Burkard Dregger (CDU, mittig im Vordergrund) in Berlin zu Gast.
In der vergangenen Woche war Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne, links im Vordergrund des Bildes) auf Einladung von Burkard Dregger (CDU, mittig im Vordergrund) in Berlin zu Gast.  © DPA

Ein hässlicher Wettbewerb zwischen Farbsprüher-Gangs, die sich öffentlich gegenseitig mit dem Tod bedrohen, tobt laut BILD-Zeitung in Tübingen.

Oberbürgermeister Palmer kann das gar nicht ab und hat jetzt 2500 Euro Belohnung für die Ergreifung der Täter ausgelobt.

Und der Kampf gegen Graffitis entwickelt sich zu einem Kampf gegen Windmühlen. Kaum hatte ein Reinigungstrupp die Fußgängerunterführung am Hauptbahnhof für 15.000 Euro befreit, schlugen die Sprayer wieder zu!

Bei ihren Parolen ließen sie den OB auch nicht schadlos davonkommen. "Die Gang sie f.... alles! Vor allem Boris Palmer." schrieben sie beispielsweise.

Der Grünen-Politiker bleibt aber weiter hartnäckig: „Jedes Graffiti wird von uns fotografiert und kommt in eine Datei. So versuchen wir, die Täter finanziell haftbar zu machen."

Außerdem werde Palmer zusätzlich noch das Landeskriminalamt in Stuttgart einschalten.

Boris Palmer kämpft schon seit geraumer Zeit gegen die Graffitis in Tübingen an. (Fotomontage)
Boris Palmer kämpft schon seit geraumer Zeit gegen die Graffitis in Tübingen an. (Fotomontage)  © DPA

Titelfoto: DPA

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