Bei 160 blieb die Tachonadel stehen! VW-Fahrer stirbt nach Raserfahrt durch die Stadt Top Mädchen (5) spielt mit Freunden Ball: Plötzlich stürmt ein Hund auf sie zu Neu Tragischer Verkehrsunfall: Lkw überfährt Radlerin Neu Update Lebensgefahr! Mann sticht auf offener Straße auf Ex-Frau ein Neu
16.037

Drei Fehler in Müllwagen löschten eine Familie aus

Müllwagen kippt auf Familienauto: Fahrer verurteilt

Der tödliche Müllwagenunfall in Tübingen kam durch eine Verkettung von Fehlern zu Stande.

Tübingen - Aus Protest gegen das Urteil verlässt die Schausteller-Familie den Gerichtssaal nach der Verkündung sofort. Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung hat das Gericht den Verursacher des tödlichen Müllwagenunfalls bei Nagold (Kreis Calw) verurteilt.

Der Müllwagen war auf das vollbesetzte Familienauto gekippt.
Der Müllwagen war auf das vollbesetzte Familienauto gekippt.

Am 11. August 2017 sind dabei fünf junge Menschen, darunter ein Baby und ein Kleinkind, aus dem Leben gerissen worden. "Das Urteil ist lachhaft, es ist ein Witz", sagt der Cousin des getöteten 22-Jährigen aufgebracht.

Der 55-jährige Lkw-Fahrer war nach Überzeugung des Gerichts am 11. August zu schnell in eine Kreuzung gefahren, wo sein Fahrzeug umkippte und das Auto einer jungen Familie unter sich begrub. Alle fünf Insassen starben: die 25 Jahre alte Fahrerin, ihr Freund (22), die zweijährige Tochter, der nur wenige Wochen alte Sohn und die 17 Jahre alte Schwester der Fahrerin.

Das Urteil könne weder der Familie Frieden bringen, noch dem Fahrer die Last von den Schultern nehmen, merkt die Richterin an.

Die Urteilsbegründung nimmt der Fahrer mit hängendem Kopf entgegen. Die Strafe könne zur Bewährung ausgesetzt werden, sagt die Richterin. "Aufgrund des Unfalls ist er ein gebrochener Mann."

Die Richter sind überzeugt, dass drei menschliche Fehler sowie eine unglückliche Verkettung von Umständen zu dem Unfall geführt haben. Sie legen in der Urteilsbegründung dar, was kurz vor dem Unfall in dem Fahrerhaus passiert sein muss.

Eine Verkettung von Fehlern führte zu Todes-Fahrt

Bernd C. Gerritzen (l), Rechtsanwalt der Geschädigten, ein Gutachter (M) und die Richter sitzen vor Prozessbeginn auf ihren Plätzen.
Bernd C. Gerritzen (l), Rechtsanwalt der Geschädigten, ein Gutachter (M) und die Richter sitzen vor Prozessbeginn auf ihren Plätzen.

Fehler 1: Der Fahrer habe sich rund vier Kilometer vor dem Unfall ans Steuer gesetzt, sein Kollege nimmt auf dem Beifahrersitz Platz. Obwohl der heute 55-Jährige das Fahrzeug nicht kennt, fährt er nach nur 33 Sekunden weiter. Diese Zeit habe nicht ausgereicht, sich mit allen Funktionen vertraut zu machen.

Fehler 2: Als er auf eine Gefällestrecke kurz vor der späteren Unfallstelle seinen Lkw gemächlich rollen lassen will, aktiviert er nach Überzeugung der Kammer nicht die Motorbremse sondern den Tempomat. Der Lastwagen hatte zwei verschiedene Hebel - Motorbremse und Tempomat - an der Stelle, wo der gewöhnlich vom 55-Jährigen gefahrene Lkw nur einen Hebel hat, nämlich die Motorbremse.

Fehler 3: Durch diesen falschen Handgriff beschleunigte der Lkw plötzlich und der Fahrer gerät nach Überzeugung der Richter in Panik - schließlich war er 2010 schon mal mit einem Müllwagen umgekippt. Für das Gericht steht fest: Gebremst hat der 55-Jährige nicht, auch nicht mit dem laut Gutachter einwandfrei funktionierenden Bremspedal.

Das eine Vesperbox unter dem Pedal lag, die das Durchtreten verhinderte, hält die Kammer für unwahrscheinlich.

Zu den unglücklichen Umständen dürfte zählen, dass die Straße am Unfallort leicht nach links geneigt ist. "Der Lkw hätte nicht notwendigerweise kippen müssen", sagt die Richterin. Diese Straßenneigung habe das Umkippen aber begünstigt. Neben der Bewährungsstrafe ordnet das Gericht an, dass der Fahrer 1000 Euro an die Notfallseelsorge im Kreis Calw bezahlen muss und seine Fahrerlaubnis frühestens in einem Jahr wieder zurückbekommt

Nebenklage-Anwalts Bernd Gerritzen vertrat die Eltern der getöteten Erwachsenen, die aber nicht im Gerichtssaal waren. "Sie sind alle in psychiatrischer Behandlung, sie kämpfen mit den Unfallfolgen, sind jeden Tag auf dem Friedhof bei ihren Kindern", sagt Gerritzen. "Aber ganz offen gesprochen, auch eine Verurteilung ohne Bewährung würde an diesem Leid nichts ändern."

Fotos: DPA

Entsetzlich: Frau bleibt hängen und reißt sich den Ringfinger ab! Neu Kind schlägt Mann mit Ballon, mit seiner Reaktion rechnet niemand Neu Hast Du Lust, bei uns mitzumachen? 152.264 Anzeige Atommüll nicht sicher gelagert? Fässer angerostet und beschädigt Neu Islamfeindliche Sprüche und Graffiti auf 1100 Quadratmeter Neu Kurz und Schmerzlos: Jetzt brauchst Du keine Angst mehr vor dem Zahnarzt haben! 13.283 Anzeige Mutmaßlicher Neustadt-Mörder will so schnell wie möglich abgeschoben werden Neu Opel-Mutter PSA legt im ersten Quartal kräftig zu Neu
Wahrzeichen: Was passiert hier mit dem Kölner Dom? Neu Bundespräsident Steinmeier appelliert an Schweiz: "EU nicht als Feindesland ansehen!" Neu Krass! Hier sind 76 Prozent der Straßen kaputt Neu Einmal umgeknickt und das war's mit der Modelkarriere! 30.579 Anzeige Seit Oktober 2017 vermisst: Wo ist die 15-jährige Sarah? Neu Hotel-Balkon am Ballermann abgestürzt Neu
Schwesta Ewa macht klar: "Wenn jemand Muschi nicht leckt, geht gar nicht" Neu Nach Geiss-Shitstorm und Morddrohungen: Ist Carmen eine Ausländerhasserin? Neu Mann überrollt 73-jährigen Streitschlichter gleich mehrfach 1.049 Mann schaufelt Loch: Dann wird es zu seinem eigenen Grab 1.905 Nach Horror-Sturz! Vanessa Mai kann wieder selbstständig atmen 8.596 Werden die Ermittlungen gegen Hammer-Mörder Jörg W. bald eingestellt? 1.062 Sie war Miss Germany: Diese Promi-Lady wird tatsächlich 50 1.389 Schon wieder! Asylbewerber randaliert und bricht in Kirche ein 8.161 Update Kurz nach dem Tod seiner Frau: Jetzt liegt George Bush auf der Intensivstation 1.437 Nach Streit: Mann legt Feuer in Karaoke-Bar und tötet 18 Menschen 1.595 Wer falsch grillt, kann sich schlimm infizieren 10.984 Insiderin packt aus: So dreist lügen Prostituierte Freiern ins Gesicht 4.002 Verfeindete Fans treffen in enger Gasse aufeinander und tun, was niemand erwartet 3.149 Nichts geht mehr! Zwegat gibt Naddel auf 6.525 So eiskalt fuhr der Amokfahrer von Toronto über seine Opfer 5.136 Dieses Foto verwirrt alle: Erkennt Ihr, warum? 7.959 Schock! Schwer verletzter Mann liegt neben Schienen und stirbt 1.939 Zyste im Kopf wächst: Kann die "Sachsenklinik" Lutz noch helfen? 671 Neuer Thriller vorgestellt: Schätzing warnt vor künstlicher Intelligenz 82 Denise Temlitz will das Kind früher entbinden und erntet Shitstorm 1.087 Tour und "Sing mein Song": Bleibt für Johannes Strate da noch Zeit für Familie? 223 Nach Wahnsinn in München: Eisbären wollen historisches Comeback 63 Entführter Vietnamese: Mutmaßlicher Mittäter vor Gericht 88 GZSZ-Star über sexuelle Belästigung: Das sollten Opfer tun 455 Schwerer Vorwurf: Hat Marine-Ausbilder mehrere Soldaten misshandelt? 362 Hier simuliert die Polizei heute einen Terroranschlag am Hauptbahnhof 944 Brautmoden-Herrmann: Jetzt grillt er auch noch 908 Imbiss-Chefin Thu T. in der Neustadt erstochen: Ihr Mörder steht jetzt vor Gericht 2.793 Wieder Staus und Behinderungen auf A33 erwartet! 168 Hakenkreuz von Nazi-Glocke entfernt: Jetzt ist sie zu nichts mehr zu gebrauchen 2.922 "UnberechenBER": Brettspiel über Pannenflughafen darf nicht zur ILA 336 Vorbei! Z-Promi-Zoff endet an Bratwurststand 2.704 +++ Neun Tote in Toronto! +++ Lieferwagen fährt in Menschengruppe 4.620 Update 15-Jähriger verschwand vor zwei Jahren auf mysteriöse Weise: Jetzt wurde das Rätsel gelöst 12.595 Ist dieses Küken wirklich aus einem Aldi-Ei geschlüpft? 26.514 Hose offen, Glied hängt raus: 26-Jähriger schockt auf Straßenfest 12.494 Ausgerechnet die Mutter ihrer Ex: Steht Anni jetzt auf Katrin? 2.089