Mann schreibt Mütter an und will, dass sie ihre Kinder sexuell missbrauchen

Tübingen - Im Verfahren unter anderem wegen Anstiftung zur Vergewaltigung und zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern (TAG24 berichtete) werden am Dienstag die Urteile erwartet.

Der Mann forderte Mütter auf, sich sexuell an ihren Kindern zu vergehen. (Symbolbild)
Der Mann forderte Mütter auf, sich sexuell an ihren Kindern zu vergehen. (Symbolbild)  © 123RF/Katarzyna Białasiewicz

Seit November muss sich am Landgericht Tübingen ein 37 Jahre alter Mann aus Ellwangen (Ostalbkreis) verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, auf Online-Partnerbörsen serienweise Frauen kontaktiert und aufgefordert zu haben, ihm pornografische Aufnahmen ihrer Kinder zu senden.

Der zurzeit Inhaftierte soll außerdem eine Altenpflegerin zur Vergewaltigung einer Seniorin angestiftet haben. Das Landgericht Ulm hat die Frau bereits im Oktober zu drei Jahren Haft verurteilt (TAG24 berichtete).

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Mitangeklagt ist vor dem Tübinger Landgericht auch eine 35-jährige Mutter aus Eningen (Kreis Reutlingen). Sie soll dem mutmaßlichen Anstifter ein Video geschickt haben, das sie beim Oralverkehr mit ihrem minderjährigen Sohn zeigt.

Der Mann soll ihr dafür die Begleichung ihrer Schulden versprochen haben.

Update: 16.09 Uhr

Urteil ist gefallen

Eine 35-Jährige, die mitangeklagt ist, soll dem Anstifter ein Video geschickt haben, dass sie beim Oralverkehr mit ihrem minderjährigen Sohn zeigt. (Symbolbild)
Eine 35-Jährige, die mitangeklagt ist, soll dem Anstifter ein Video geschickt haben, dass sie beim Oralverkehr mit ihrem minderjährigen Sohn zeigt. (Symbolbild)

Weil er Frauen zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Senioren angestiftet haben soll, ist ein Mann aus dem Ostalbkreis zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Das Landgericht Tübingen sprach den 37-Jährigen am Dienstag unter anderem der Anstiftung zur Vergewaltigung und der Verbreitung kinderpornografischer Schriften schuldig. Er hatte über Online-Partnerbörsen serienweise Frauen kontaktiert und aufgefordert, ihm Aufnahmen vom sexuellen Missbrauch ihrer Kinder zu senden.

Eine der Mütter war mitangeklagt. Die 35-Jährige aus dem Kreis Reutlingen wurde unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

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Nach Angaben des Vorsitzenden Richters Christoph Sandberger gestand der Angeklagte die Vorwürfe, die auch durch Chatverläufe dokumentiert sind. Die Kammer sah es außerdem als erwiesen an, dass der Mann eine Altenpflegerin zur Vergewaltigung einer Seniorin in einem Göppinger Pflegeheim angestiftet hat.

Die Frau war schon vom Ulmer Landgericht zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

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