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Soldaten marschieren auf: Militärputsch in der Türkei

Ankara/Istanbul - Was passiert gerade in der Türkei? Am Freitagabend gab es bei diversen Medien Berichte über Schüsse in Anakara und das Militär, das in Istanbul die Brücke über den Bosporus schließt.
Militär in Istanbul.
Militär in Istanbul.

Ankara/Istanbul - Putschversuch des Militärs in der Türkei! Am Freitagabend ist das Militär in der Hauptstadt Ankara und Istanbul aufmarschiert und hat plötzlich Brücken geschlossen.

So wurden die Bosporus-Brücke sowie die Fatih-Brücke dicht gemacht, Militärjets flogen über die Stadt.

Aus der Hauptstadt Ankara wird berichtet, dass ein Hubschrauber gezielt auf ein Stadtviertel geschossen hat. Auf Twitter machen als ersts Gerüchte eines Militärputsches die Runde.

Auf jeden Fall hat das Militär an einigen Stellen das Kommando übernommen, sie verwehren den Menschen ins Istanbul offenbar das Passieren der Brücken und fordern die Menschen auf, zu Hause zu bleiben.

Der türkische Premierminister Binali Yildirim bezog bereits Stellung: "Es wäre falsch, es als Putsch zu bezeichnen, aber es gab den Versuch von Teilen des Militärs. Es ist ein illegaler Versuch, an die Macht zu gelangen, aber nichts kann unsere Demokratie erschüttern."

Wir berichteten im Liveticker:

Update, 00:58 Uhr: Nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yildirim sind einige Anführer des Putschversuchs festgenommen worden. "Einige Rädelsführer des Putsches sind festgenommen worden. Die Demokratie wird gewinnen", sagte Yildirim nach Angaben aus dem Präsidentenpalast. Die Verantwortlichen würden bestraft werden.

Update, 00:48 Uhr: Die Lufthansa hat vorerst alle Flüge aus dem Land und in das Land hinein abgesagt. "Wir werden bis morgen Mittag 12 Uhr alle Verbindungen von und in die Türkei streichen", sagte ein Konzernsprecher der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zu Samstag. "Danach werden wir sehen, wie sich die Lage weiterentwickelt."

Betroffen seien insgesamt fünf Flugrouten. Abflüge aus München und Frankfurt sowie aus Istanbul und Ankara, aber auch aus den Urlaubsorten Antalya, Bodrum und Izmir seien gecancelt. Der Lufthansa-Sprecher riet allen Passagieren, Kontakt zur Airline aufzunehmen, um sich über ihren Flugstatus zu informieren.

Update, 00:45 Uhr: Aufgrund des Putschversuchs in der Türkei hat der deutsche Reiseveranstalter TUI einen Krisenstab einberufen. Dies sagte eine TUI-Sprecherin in der Nacht zum Samstag. Kunden, die in den nächsten Stunden in die Türkei fliegen wollten, könnten kostenlos ihre Reise stornieren. Die Abflugschalter seien entsprechend informiert worden. In den türkischen Ferienzentren ist die Lage nach Angaben von TUI ruhig. Dies berichteten Reiseleiter vor Ort, sagte die Sprecherin. Noch keine Angaben konnte sie darüber machen, ob rückreisewillige Urlauber schnell zurückgeflogen werden können.

Update, 00:40 Uhr: Auf Fernsehbildern ist zu sehen und zu hören, wie ein Bus vor dem Flughafen Atatürk in Istanbul beschossen wird. Dann spielen sich dramatische Szenen ab, weil offenbar ein Opfer auf dem Boden liegt, der von den Schüssen getroffen wurde. Die Menschen drumherum robben den Boden entlang.

Update, 00:35 Uhr: Türkische Miliärhubschrauber sollen das Feuer auf die türkische Geheimdienstzentrale in Ankara eröffnet haben.

Update, 00:30 Uhr: Am Atatürk-Flughafen in Istanbul soll das Militär die Passkontrole übernommen haben, nach Augenzeugenberichten werfen sich Reisende aus Angst auf den Boden, es fallen Schüsse.

Update, 00:13 Uhr: Offenbar wurden Demonstranten an der Bosporusbrücke in Istanbul vom Militär beschossen. Auch am Flughafen Atatürk sollen Schüssen gefallen sein.

Update, 00:13 Uhr: Auch Eurowings setzt seine Flüge in die Türkei aus, wie die Airline per Pressemitteilung verlauten ließ.

Update, 00:10 Uhr: an der Türkischen Botschaft in Berlin haben sich offenbar türkische Staatsbürger mit Fahnen ihres Landes eingefunden.

Update, 23:56 Uhr: Bislang hat sich das Auswärtige Amt Deutschlands noch gar nicht geäußert. Aber Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD, 60) informiert sich gerade über die Lage in der Türkei, der Krisenstab des Auswärtigen Amtes tagt.

Update, 23:50 Uhr: Alle Lufthansa-Flüge, die sich nach dem Bekanntwerden des Militärputsches auf dem Weg in die Türkei befanden, wurden umgeleitet, oder drehten direkt um. So wie LH1304 von Frankfurt nach Istanbul.

Update, 23:45 Uhr: Aus Angst, der Aunsahmezustand könnte verhängt werden, decken sich viele Türken und Türkinnen mit Lebensmitteln und Wasser ein. Vor allem in Istanbul, wo kleinere Läden rund um die Uhr offen haben. Unterdessen gehen auch viele auf die Straße, um der Aufforderung Erdogans, sich dem Militär zu widersetzen, tatsächlich nachkommen.

Update, 23:30 Uhr: Erdogan ruft alle Bürger während des Telefonates mit der Journalistin auf, zu den Flughäfen nach Istanbul und Ankara sowie zu den vom Militär besetzten Punkten zu kommen und sich dort den Soldaten entgegenzustellen.

Update, 23:28 Uhr: Auf CNN Turk sind Bilder zu sehen, wie die Reporterin live per Facetime mit Präsident Erdogan spricht.

Update, 23:25 Uhr: Der Putschversuch des türkischen Militärs hat die Landeswährung am Freitag abstürzen lassen. Ein Euro kostete zuletzt 3,3671 Lira. Am Donnerstag hatte der Kurs noch 15 Cent niedriger gestanden. Der US-Dollar legte zur Lira um 14 Cent zu.

Update 23:20 Uhr: Ein staatlicher TV-Sender in der Türkei berichtet, dass das Land jetzt unter der Kontrolle eines selbsternannten „Friedensrates“ sei, der für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen wolle. Er stünde für Demokratie und die Säkularisierung (Trennung von Staat und Religion) des Staates. Dieses stünde in der Tradition von Atatürk und war durch Erdogans Politik immer weiter zurückgedrängt worden. Ein Putsch der islamischen Gülen-Bewegung wird somit unwahrscheinlicher.

Update 23:13 Uhr: Eine Moderatorin des vom Militär besetzten Senders TRT hat eine Erklärung verlesen. Demnach sind alle Grenzen der Türkei dicht und es herrscht eine landesweite Ausgangssperre. Alle Flughäfen wurden geschlossen.

Update, 23:10 Uhr: Präsident Erdogan soll auf dem Weg zum Istanbuler Flughafen Atatürk sein, ein Statement wird in Kürze erwartet. Unterdessen soll das Parteigebäude der Regierungspartei AKP in Istanbul von Soldaten umstellt sein.

Update 23:08 Uhr: In den Touristenmetropolen in Antalya soll nach Informationen türkischer Journalisten alles ruhig sein. Dort soll von dem Militärputsch bisher nichts zu spüren sein.

Update, 22:56 Uhr: Soldaten haben den staatlichen Fernsehsender TRT und die Nachrichtenagentur Anadolu gestürmt. Offenbar mussten die Mitarbeiter ihre Telefone abgeben.

Update, 22:52 Uhr: Alle Flüge von Istanbul wurden gecancelt. Flugzeuge im Anflug dürfen noch landen.

Update, 22:50 Uhr: Der heutige Militärputsch ist bereits der vierte in der türkischen Geschichte. Letztmals putschte sich das Militär unter General Kenan Evren (gest. 2015) am 12. September 1980 an die Macht. Damals war das Land geprägt von fehlender politischer Stabilität, sozialer Probleme und Gewalt von links- wie rechtsextremen Gruppen. Kenan Evren war bis 1989 Staatspräsident der Türkei. Anschließend wurden ihm schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.

Update, 22.45 Uhr: Laut CNN Turk wurden im Militärhauptquartier in Ankara mehrere Generäle als Geiseln genommen. Präsident Recep Tayyip Erdogan (62) soll in Sicherheit sein.

Update, 22.39 Uhr: Laut CNN Turk gibt es Explosionen in Ankara. Zudem soll laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu der Chef des Generalstabes, Hulusi Akar, als Geisel genommen worden sein.

Update, 22.33 Uhr: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters hat das Militär in einem Statement erklärt, dass sie die Macht in der Türkei übernommen haben. Ein Generalstab sagte: "Die Türkischen Sicherheitskräfte haben die Kontrolle über das Land komplett übernommen."

Update, 22:26 Uhr: Twitter und Facebook in der Türkei sind seit 22.50 Uhr (Ortszeit) down. Auch das Staatsfernsehen wurde abgeschaltet. Nach türkischen Medienberichten sollen Soldaten vor dem Amtssitz von Präsident Erdogan in Ankara Polizisten entwaffnet haben.

Update, 22:30 Uhr: Jetzt spricht auch die türkische Nachrichtenagentur Anadolu von einem Putschversuch des Militärs.

Schüsse aus einem Helikopter in Ankara

Militärjet fliegt extrem niedrig über Ankara

Twitter, Facebook und Youtube sollen seit 22:50 Uhr (Ortszeit) geblockt sein.
Twitter, Facebook und Youtube sollen seit 22:50 Uhr (Ortszeit) geblockt sein.

Fotos: Twitter, dpa, Screenshot: flightradar24.com

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