Türkische Gemeinde stört sich am Puff gegenüber von Moschee 

Pinnebergs "Laufhaus" stört die türkisch-islamische Gemeinde.
Pinnebergs "Laufhaus" stört die türkisch-islamische Gemeinde.

Pinneberg - In Pinneberg gibt es heißen Redebedarf! Im Streit um ein Bordell direkt gegenüber einer Moschee brodelt's nämlich.

43.000 Einwohner leben in der kleinen Kreisstadt, und wie der dortige Stadtsprecher Marc Trampe meint, gibt's da nun mal "einige Bordelle".

Das Bordell "Laufhaus“, um das es geht, steht gegenüber der einzigen Moschee im Stadtgebiet...

Die türkisch-islamische Gemeinde kann und will das lebhafte Treiben auf der anderen Straßenseite nicht länger hinnehmen. Seref Ciftci, Vorsteher der Gemeinde, kündigt nun an, gegen das Bordell vorgehen zu wollen. 

Laut "Hamburger Abendblatt" beklagte sich Gemeindevorsteher Seref Ciftci: "Wir betreuen hier 170 Kinder und fürchten, dass die Eltern sie künftig zu Hause lassen.“ 

Muslime vs. Prostituierte: Der Streit nimmt Fahrt auf.
Muslime vs. Prostituierte: Der Streit nimmt Fahrt auf.

Klar, auf St. Pauli sei "so etwas an der Tagesordnung". „Aber wir leben hier in einer Kleinstadt.“ 

Seit Bekanntwerden dieses speziellen Themas wird das "Puff-Verbot" sofort mit zahlreichen Hasskommentaren begleitet.

In den "besonderen" Nachbarschaftskonflikt schaltete sich nun die Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) als Vermittlerin ein.

„Die Bürgermeisterin hat mit der türkisch-islamischen Gemeinde telefoniert und für die kommende Woche ein Gespräch ausgemacht“, sagte Stadtsprecher Marc Trampe am Dienstag. Die Stadt habe „grundsätzlich Verständnis“, vermeldet auch das "Pinneberger Tageblatt".

„Aber wir haben keine rechtliche Handhabe gegen das Etablissement, solange dort keine Straftaten wie Zwangsprostitution passieren. Es ist als Gewerbe angemeldet.“


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