Türpitz will sich zurück in die Stammelf kämpfen

Türpitz will sich zurück in die Stammelf.
Türpitz will sich zurück in die Stammelf.  © Picture Point

Chemnitz – Nur drei Himmelblaue standen in der Hinrunde in allen 19 Partien auf dem Rasen: Torhüter Kevin Kunz, Bielefeld-Leihgabe Dennis Mast und Philip Türpitz. Den Status „Stammspieler“ konnten von dem Trio aber nur Kunz und Mast für sich in Anspruch nehmen.

Türpitz, der im Sommer 2014 aus Lotte zum CFC gekommen war, ist zu Recht unzufrieden, wenn er auf die vergangenen Monate blickt: "Dass ich immer dabei war, ist schön. Doch mit meinen Einsatzzeiten bin ich unzufrieden!“

Türpitz verlor im Saisonverlauf seinen Platz auf der rechten Außenbahn an Mast. Beim 4:2-Sieg in Magdeburg setzte Trainer Sven Köhler erstmals auf diese Variante, beorderte den Neuzugang ins rechte und Dennis Grote ins linke Mittelfeld. „Wenn es für die Mannschaft gut läuft, wird es natürlich immer schwieriger, in die erste Elf zurückzukommen“, weiß Türpitz.

Erst an den letzten beiden Spieltagen, als die himmelblaue Personaldecke dünner wurde, war der 25-Jährige wieder von Beginn an dabei. Beim 3:1 in Rostock hatte er mehrmals die Chance auf sein erstes Saisontor - klappte nicht. „Das ist ärgerlich. Irgendwie hapert es in dieser Saison im Abschluss. Aber wichtig ist, dass ich überhaupt in diese Situationen komme“, erklärt Türpitz.

Hat viele Einsatzzeiten verloren: Philip Türpitz.
Hat viele Einsatzzeiten verloren: Philip Türpitz.  © Picture Point

Köhler sieht den Mittelfeldmann trotz Torflaute auf einem guten Weg. "Philip muss einfach weiter arbeiten und sich in diese Situationen bringen. Das ist immer der erste Schritt. Im Training haut er die Bälle teilweise sehr souverän rein. In der Rückrunde wird der Knoten sicher platzen.“

Als Vorbereiter überzeugte Türpitz bereits. Von den 30 CFC-Hinrunden-Toren legte er für Anton Fink & Co. immerhin sechs auf, auch beim 3:1 in Rostock. „Dank dieses Sieges konnten wir beruhigt in die Winterpause gehen. Im Januar kämpfe ich wieder um einen Stammplatz. Das ist es mein Ziel. Ich will unserem Trainer die Entscheidung so schwer wie möglich machen“, betont Türpitz.

Zur Zeit erholt er sich im heimatlichen Laupheim von den Strapazen der Halbserie. „Die vergangenen Wochen mit Höhen und Tiefen waren sehr intensiv. Die Pause tut uns allen sehr gut“, sagt der Mittelfeldspieler: "Ich bin froh, dass ich für ein paar Tage weg vom Fußball bin, bei meiner Familie abschalten und mich erholen kann.“

Ob der Wintersportfreund zum Jahreswechsel sein Snowboard herausholen wird, weiß er noch nicht. Türpitz: "Die freie Zeit ist in diesem Jahr sehr kurz. Vielleicht entscheide ich mich spontan für einen Ausflug in die Berge.“


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