Türsteher will Polizisten den Eingang zum Club verweigern, dann wird es brutal

Berlin - Es ist 20.30 Uhr am Samstagabend, als eine Einsatzhundertschaft der Polizei bei einem Club in Prenzlauer Berg eintrifft. Sie sollen eine Kontrolle des Berliner Zolls in der Storkower Straße unterstützen. Doch es sollte kein leichter Einsatz werden.

Die Berliner Polizei versuchte gemeinsam mit dem Zoll den Club zu kontrollieren. (Symbolfoto)
Die Berliner Polizei versuchte gemeinsam mit dem Zoll den Club zu kontrollieren. (Symbolfoto)  © Tim Brakemeier/dpa

Denn als sich die Einsatzkräfte der geöffneten Türe des Clubs näherten, schloss der Türsteher sofort die Pforten. Direkt vor der Nase der Beamten!

Die Polizei forderte ihn daraufhin mehrfach auf die Türe wieder zu öffnen. Das führte jedoch zu nichts und so versuchten die Polizisten die Türe selbst aufzuziehen.

Kaum war die Eingangstür auch nur einen Schlitz breit geöffnet, sprühte der Türsteher mit Reizgas nach draußen, traf mehrere Polizisten damit am Kopf!

Weitere Einsatzkräfte schafften es dann zwar die Türe ganz zu öffnen, sahen sich im Inneren allerdings dem wütenden Türsteher gegenüber.

Und der fackelte nicht lang und nebelte die Beamten erneut mit seinem Pfefferspray ein.

Erst nach der zweiten Attacke konnten Einsatzkräfte den Türsteher überwältigen und vorläufig festnehmen. Neben dem 42-jährigen Türsteher nahm die Polizei auch noch seine 34 Jahre alte Ehefrau und einen weiteren Mann im Alter von 28 Jahren fest. Die beiden hielten sich ebenfalls im Eingangsbereich auf.

Insgesamt mussten sechs Beamte zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus, sie beendeten anschließend ihre Dienste. Gegen den Türsteher wird nun ermittelt.

Der Türsteher sprühte daraufhin angeblich mit Reizgas auf die Beamten. (Symbolfoto)
Der Türsteher sprühte daraufhin angeblich mit Reizgas auf die Beamten. (Symbolfoto)  © 123RF

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