Untersuchung beim TÜV geht im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los

Essingen - Statt einer Abgasuntersuchung gab es beim TÜV in Essingen (Ostalbkreis, nahe Aalen) jede Menge Blechschaden und einen geschockten Prüfer.

Vermutlich hatte der Prüfer aus Versehen den Rückwärtsgang eingelegt, was ihm zum Verhängnis wurde. (Symbolbild)
Vermutlich hatte der Prüfer aus Versehen den Rückwärtsgang eingelegt, was ihm zum Verhängnis wurde. (Symbolbild)  © DPA

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, führte ein 53-jähriger TÜV-Prüfer in der Margarete-Steiff-Straße eine Abgasuntersuchung an einem Citroen durch.

Mit zum Test gehört, dass beim Wagen im Leerlauf Vollgas gegeben werden muss. Doch das ging hier im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los.

Denn laut Polizei legte der Prüfer wohl aus Versehen den Rückwärtsgang des Citroen ein; gepaart mit dem Vollgas: eine ungesunde Mischung.

Das Auto schoss mitsamt des Prüfers aus der Halle, rammte dabei drei Motorräder und kam letztlich an einem Baum neben dem TÜV-Gebäude zum Stehen. Ein BMW wurde durch eines der umkippenden Motorräder ebenfalls leicht in Mitleidenschaft gezogen.

Somit steht unter dem Strich die vermutlich teuerste Abgasprüfung des Jahres zu Buche, mit ca. 20.000 Euro Gesamtschaden, so die Schätzungen der Polizei.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der TÜV-Prüfer erlitt jedoch einen Schock.

Bei einer Abgasuntersuchung schoss das Auto rückwärts aus der Halle. (Symbolbild)
Bei einer Abgasuntersuchung schoss das Auto rückwärts aus der Halle. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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