Für diesen Streich muss ein Familienvater lange ins Gefängnis

Wales (Großbritannien) - Michael Bisgrove (54) aus Wales wurde angeklagt, weil er mit einem handelsüblichen Laserpointer auf ein Passagierflugzeug von TUI und danach auch noch auf einen Polizeihubschrauber, der den Familienvater suchte, zielte.

Ein handelsüblicher Laserpointer hätte beinahe eine Katastrophe verursacht. (Symbolbild)
Ein handelsüblicher Laserpointer hätte beinahe eine Katastrophe verursacht. (Symbolbild)  © dpa/Patrick Lux

Der zunächst harmlos klingende "Schabernack" des 54-Jährigen hätte im März 2018 katastrophal enden können, so die "BBC".

Der Laserstrahl traf nämlich direkt ins Cockpit der Boing 737 und blendete den Piloten Robin Small. Etwa eine Minute lang soll Michael seinen Laser auf den Piloten gerichtet haben. Ein gefährlicher Spaß, der zum Absturz des Flugzeuges hätte führen können. 180 Passagiere befanden sich zu dem Zeitpunkt an Board.

Dass das nicht besonders witzig war, fand auch die Polizei. Als sie davon erfuhr, machten sich die Beamten auf die Suche nach dem Übeltäter. Mit einem Helikopter flogen sie das entsprechende Gebiet ab.

Und wie fanden sie ihn? Genau, auch die Polizisten wurden von Michael geblendet. Verletzt wurde aber zum Glück niemand. Der etwa 15 Zentimeter lange Laserpointer mit einer Reichweite von etwa fünf Kilometern, hätte nämlich die Retina der beiden Piloten zerstören können.

"Er hat kein Interesse an der Luftfahrt oder an Flugzeugen, das war völlig untypisch. Seine Handlung war eher völlige Dummheit als die Absicht, Schaden anzurichten", so der Verteidiger Adam Sharp.

Dennoch was das auch seine letzte Aktion mit dem "Spielzeug". Michael wurde jetzt hart verurteilt. 32 Monate Gefängnis blühen dem 54-Jährigen für diese "Dummheit".

Ein Pilot einer solchen Boing 737 wurde geblendet.
Ein Pilot einer solchen Boing 737 wurde geblendet.  © dpa/AP/Elaine Thompson

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