Mit diesen Aussagen bringt Lilly Becker alle Mütter zum Ausrasten

Lilly kommt im Container so richtig in Fahrt beim Thema Nanny.
Lilly kommt im Container so richtig in Fahrt beim Thema Nanny.  © Screenshot/ProSieben

Afrika/Unterföhring - Vor wenigen Wochen hatten alle noch Mitleid mit Lilly Becker (40), doch seit drei Tagen sieht das ganz anders aus. Denn was die Ehefrau von Ex-Tennis-Star Boris Becker (49) bei der ProSieben-Show "Global Gladiators" von sich gegeben hat, erhitzt die Gemüter der Mamas in ganz Deutschland.

Früh aufstehen, das Kind fertig machen, in die Kita oder die Schule bringen, selbst auf Arbeit hetzen, das Kind wieder abholen, spielen, waschen, einkaufen, kochen und das Kind wieder ins Bett bringen: So sieht der Alltag von Millionen von Mamas aus.

Und die dürften ihren Ohren nicht getraut haben, als Becker am Donnerstagabend mit heftigen und lauten Worten bei einer Diskussion sagt: "Ich gehe nicht zum Urlaub ohne Nanny, nooooooo way. Ich brauche einfach eine Nanny in meinem Haus. Ich habe auch eine Full-Time-Putzfrau. Ich habe acht Schlafzimmer in meinem Haus, mein Haus ist sooo groß."

Bitte was? Frau Becker scheint nicht ganz von dieser Welt zu sein, denn ihre Probleme klingen für alle Full-Time-Mamas wie eine schallende Ohrfeige.

Lilly Becker braucht in ihrem Leben unbedingt eine Full-Time-Nanny für Sohn Amadeus.
Lilly Becker braucht in ihrem Leben unbedingt eine Full-Time-Nanny für Sohn Amadeus.  © Screenshot/ProSieben

"Wenn ich alleine für Amadeus sorge, dann habe ich absolut keine Zeit für mich selbst. Dann stehe ich auf und bin wie ein Kindermädchen. Dann kommt mein Mann zurück und ich will sexy aussehen und dann muss ich noch mit ihm zum Abendessen, wenn Amadeus schläft. Was soll ich machen? Kochen? Ich brauche Hilfe, denn ich arbeite hier und da. Ich reise viel, mit meinen Mann, ohne meinen Mann. Dafür brauche ich eine Nanny, die die Routine für meinen Sohn macht", sagt Lilly.

Klar, dass da die Kommentare der anderen Teilnehmer nicht lange auf sich warten lassen. Vor allem Oliver Pocher (39) und Raúl Richter (30) verstehen die "First World Problems" der Dame nicht.

"Ich kenne das. Sandy, alle gleich. Die ganzen Weiber sind so. Alle, die kennen es nicht anders. Nichts hat sie zu tun. Wenn ich jetzt hier anfangen würde, wäre gleich Krieg. Mit einem Satz könnte ich sie zum Ausrasten bringen", sagt Pocher.

Raúl Richter versteht die Aussagen von Lilly Becker nicht.
Raúl Richter versteht die Aussagen von Lilly Becker nicht.  © Screenshot/ProSieben

Doch am Ende ist es der ehemalige GZSZ-Liebling Richter, der das Wort ergreift: "Kinder haben und dann einer Nanny abgeben, das geht mir nicht in den Kopf. Man will ja mit seinen Kindern auch Zeit verbringen und sie nicht nur als Accessoire haben", sagt er im Off.

Zu Lilly direkt sagt er: "So richtig verstehe ich das nicht. Du willst Doch auch Zeit mit Deinem Kind verbringen. Also ich bin froh, dass meine Mama immer für uns da war."

Lilly schreitet natürlich sofort ein und erklärt ihren ach so stressigen Alltag: "Ich verbringe jedes Wochenende mit meinem Sohn. Ich verbringe jeden Abend mit meinem Sohn. Ich bin auch eine Frau, ich bin auch verheiratet, ich muss zum Essen mit meinem Mann, ich muss auch zu Charitys, ich muss auch zum Büro, ich muss auch nach Germany und Holland, ich muss arbeiten. Vielleicht sieht es nicht so aus, aber ich mache das", verteidigt sich das Model.

Doch der Schauspieler und Moderator hält weiter dagegen und hat eine guten Tipp, wie Lilly besser mit ihrer Mama-Rolle klarkommen könnte: "Sie kommt aus einer anderen Welt, aber dann muss sie mal den einen oder anderen roten Teppich sausen lassen und für ihr Kind da sein", fordert er.

Doch Lilly ist der Meinung, dass beide sich zu dem Thema erst wieder sprechen, wenn Raúl selbst Kinder hat. Bis dahin hat sie erstmal den Unmut der Mütter der Nation auf sich gezogen, denn viele berufstätige Mamas mit einem oder mehreren Kindern können bei diesen Aussagen nur mit dem Kopf schütteln.


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