Wieder eine neue Gefahr aus dem All

Straßburg - Die Menschheit schafft es, eigene Ressourcen wie die Weltmeere mit Plastik zu verschmutzen. Aber das ist nicht genug: Auch im Weltall schwirrt Müll ohne Ende herum - es gibt immer mehr Schrott von Satelliten und anderen Himmelskörpern in den Umlaufbahnen.

Die Weltraumstation Tiangong-1 rast seit Jahren unkontrolliert durchs Weltall.
Die Weltraumstation Tiangong-1 rast seit Jahren unkontrolliert durchs Weltall.  © DPA

50 Jahre nach der NASA kann man nun mit ARTE zum Mond fliegen, wie man so sagt... Kultfilme wie der Oscar-gekrönten "Apollo 13" und unzählige Dokumentationen aus den Bereichen Wissenschaft und Geschichte zum Thema Weltraum laufen derzeit auf ARTE - und das Beste: Alles ist in der >> Mediathek anzuschauen.

Unter anderem wird das All-Abenteuer von Elektropionier Jean-Michel Jarre präsentiert.

"Wem gehört der Mond?", "Überleben auf dem Mond" oder auch >> "Achtung, Weltraumschrott!" bringt uns die Faszination, aber auch die Gefahr aus dem All nahe.

Es ist wie im Hollywood-Film: Der "Gravity"-Alptraum wird demnach Realität: Denn tonnenweise wurden in den vergangenen 60 Jahren Raketen- und Satellitenteile im Weltraum verstreut. Abertausende Bruchstücke prallen mit anderen Objekten zusammen. Dadurch wird immer mehr Schrott produziert.

Diese Gefahr sei längst aus dem Ruder gelaufen, heißt es in der Doku. Raketenstarts und Raumstationen sind in Gefahr. Aber auch die Menschheit, denn immer mehr dieser Teile verglühen nicht beim Eintritt in die Erdatmosphäre - sondern krachen auf die Erde.

Ein Netz könnte zukünftig Weltraumschrott im All einfangen.
Ein Netz könnte zukünftig Weltraumschrott im All einfangen.  © DPA

"'Krieg der Sterne'" war gestern; heute wird dem kosmischen Müll der Kampf angesagt", heißt es bei ARTE.

Im All kam es bereits zu ersten unkontrollierten Crashs nuklearer Satelliten, Raketenstufen oder Tanks – bisher glücklicherweise noch ohne Opfer.

Aber die Situation der zum Teil "tonnenschweren Orbit-Geschosse spitzt sich zu". Satellitenkollision, Abschuss von Satelliten oder Funktionsstörungen durch Sonnenstürme - das sind die Gründe für Tausende Trümmerteile.

Schrottpartikel und verglühte Flugkörper drehen sich dann mit Höchstgeschwindigkeiten um die Erde. Verschollene Satelliten sind Zusammenstößen ausgesetzt.

Der Raumfahrt bleibt nichts anderes übrig, als den kosmischen Müll tagtäglich zu überwachen, aktive Satelliten rasch umzuleiten.

Doch sämtliche Präventionsmaßnahmen scheinen unzureichend! Schnelles Handeln ist geboten, scheint doch ein Leben ohne Satelliten in der heutigen Zivilisation unmöglich.

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