Mann stirbt, weil er zwischen zwei geparkten Autos steht

New York (USA) - Ein 21-jähriger Student steht nur zwischen zwei Autos, als plötzlich eine Tragödie ins Rollen kam.

Zwischen zwei geparkten Autos wurde Kosanovic eingeklemmt (Symbolbild).
Zwischen zwei geparkten Autos wurde Kosanovic eingeklemmt (Symbolbild).  © 123RF/Jaruek Chairak

Der Student Michael Kosanovich aus New Jersey war am vergangenen Wochenende in New York unterwegs, um sich eventuell ein Auto zu kaufen.

So stand er am Freitagabend auch auf einem Autohof mit vielen Lexus IS300 aus dem Jahr 2002. Zwischen zwei solcher Autos verweilte er kurze Zeit und schaute sich etwas genauer an, berichtet Gothamist.

Dann drückte jemand "Öffnen" auf dem Fernbedienungs-Schlüssel von einem der beiden Wagen und entriegelte somit die Tür. Doch der Lexus tat noch mehr: das Auto fuhr unvermittelt los - ohne das der Fahrer auch nur in der Nähe war.

Das Fahrzeug rollte ein Stückchen nach vorn und quetschte den jungen Mann ein. Sofort kamen Fußgänger zu Hilfe und versuchten, das Auto wieder wegzuschieben. Aber sie waren machtlos.

Kosanovich blieb eingequetscht. Erst der herbei gerufene Rettungsdienst konnte den 21-Jährigen befreien.

Doch die Hilfe kam zu spät. Tags darauf erlag Michael Kosanovich im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Bislang keine Anklage für achtlosen Autoparker

Lexus wandte sich an den Watchblog Streetsblog NYC, um klarzustellen, dass die 2002-Modelle keine solche Funktion besitzen. Der Fahrer des Wagens muss es eigenständig nachgerüstet haben.

Im Handbuch des Autos soll dennoch folgendes gestanden haben: "Starten Sie den Motor niemals aus der Ferne, wenn Sie sich der Umgebung des Fahrzeugs nicht bewusst sind, da dies zu einer lebensbedrohlichen Situation für Personen in der Nähe des Fahrzeugs führen kann."

Der Lexus-Halter soll indes vorerst nicht angeklagt werden, wie die Polizei gegenüber Streetsblog NYC erklärte. Jedoch laufen die Ermittlungen noch und es könnte noch zu einem Strafverfahren kommen, sollten sich neue Umstände ergeben.

Titelfoto: 123RF/Jaruek Chairak

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