Enthüllt: So sieht Hamburgs U-Bahn der Zukunft aus

Hamburg - Vollautomatisch, fahrerlos und im Minutentakt soll die geplante U-Bahnlinie 5 rund 100.000 Menschen im Hamburger Osten ans Bahnnetz anbinden.

So soll die Haltestelle Bramfeld in der Zukunft aussehen.
So soll die Haltestelle Bramfeld in der Zukunft aussehen.  © Trapez Architektur

Von der neuen Linie würden nicht nur die Menschen in Bramfeld, Steilshoop und Barmbek-Nord profitieren, versprach Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Am Dienstag wurde der Siegerentwurf im Architektenwettbewerb um die geplante Haltestelle Steilshoop vorgestellt, der vom Hamburger Büro Trapez gestaltet wurde. Jeder Bahnfahrer entlaste den Straßenverkehr. Mit dem Bau der Linie soll voraussichtlich 2021 begonnen werden.

Sie soll über eine Strecke von 5,8 Kilometern ober- und unterirdisch von Bramfeld über Steilshoop, die Nordheim- und die Sengelmannstraße bis in die City Nord führen.

"Wir gehen davon aus, dass wir in der zweiten Hälfte der 20er-Jahre den Abschnitt in Betrieb nehmen können", sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk. Die Entwurfsplanungen sollen bis Ende des Jahres fertig sein. 2019 soll ein Antrag gestellt werden, über den ein Beschluss bis Mitte 2020 angestrebt wird.

Deutschlandweit werde bereits auf Hamburg "geschielt", da es keine andere Stadt gebe, "die sich ein solches Ausbauprogramm vorgenommen hat", so Falk weiter.

Nach den Planungen soll die U5 einmal bis zum Osdorfer Born verlängert werden. Über den Streckenverlauf einer "U5 West" werde in einer Machbarkeitsstudie beraten, die Anfang 2019 abgeschlossen sein soll, sagte Falk. Er hoffe, dass die ersten Züge auf dem Abschnitt West "in der ersten Hälfte der 30er-Jahre" rollen können.

Sieger des Wettbewerbs um die Gestaltung der unterirdischen Haltestelle Steilshoop ist das Hamburger Architekturbüro Trapez.
Sieger des Wettbewerbs um die Gestaltung der unterirdischen Haltestelle Steilshoop ist das Hamburger Architekturbüro Trapez.  © Trapez Architektur

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