U2 und U3 wochenlang unterbrochen: Berlin droht U-Bahn-Chaos

Berlin - Pendler müssen jetzt stark sein. Im neuen Jahr kann es für viele U-Bahn-Fahrer ziemlich nervig werden. Auf der U2 und der U3 wird im Januar und Februar gebaut. Ganze Streckenabschnitte sind dann im Westen der Stadt gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wird es nicht geben.

Pendler brauchen gleich zu Beginn des neuen Jahres starke Nerven. (Symbolbild)
Pendler brauchen gleich zu Beginn des neuen Jahres starke Nerven. (Symbolbild)

Wie der Tagesspiegel berichtete, müssen am Wittenbergplatz ab dem 4. Januar mehrere Weichen ausgetauscht werden. Für die Arbeiten müssen dann die Ost-West-Linien U2 und U3 sieben Wochen lang ihren Betrieb einstellen.

Zwischen den Bahnhöfen Gleisdreieck und Zoologischer Garten fahren bis 24. Februar keine Züge der U-Bahnlinie 2 mehr. Auch die U3 wird zwischen Warschauer Straße und Spichernstraße unterbrochen.

Fahrgäste müssen dann die U1 nutzen, die fährt normalerweise aber nur im 10-Minuten-Takt. Dort werden dann auch die Bahnhöfe Wittenbergplatz und Kurfürstenstraße bedient. Wer die U-Bahn am Bahnhof Bülowstraße oder Augsburger Straße nutzen will schaut in die Röhre. Beide Bahnhöfe werden nicht bedient.

Wer am U-Bahnhof Spichernstraße von der U3 auf die U9 umsteigen will, muss zudem einen längeren Fußweg in Kauf nehmen. Hier wird bis 2020 ein neuer Aufzug eingebaut.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist nicht geplant, erklärte BVG-Sprecherin Petra Reetz dem RBB. Die Straßen in der westlichen Innenstadt seien schon jetzt überlastet, ein Fortkommen der SEV-Busse damit nicht gesichert.

Mehr zum Thema Berlin:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0