Haben Taucher das ominöse russische U-Boot gefunden?

Das Bild entstand im Herbst 2014 und soll das vermeintliche russische Spionage-U-Boot zeigen.
Das Bild entstand im Herbst 2014 und soll das vermeintliche russische Spionage-U-Boot zeigen.

Stockholm/Schweden - Wie am Montag bekannt wurde, haben Taucher vor der schwedischen Küste ein U-Boot gefunden: unbeschädigt und mit geschlossenen Luken.

Handelt es sich dabei um ein im Herbst 2014 per Funk geortetes, aber nie gefundenes russisches U-Boot?

Taucher des privaten Unternehmens Ocean X Team hatten das Objekt entdeckt. Wo genau das 20 Meter lange und dreieinhalb Meter breite U-Boot liegt, verriet Stefan Hogeborn von Ocean X Object nicht.

Er verriet lediglich: "Das U-Boot ist komplett intakt, hat keine sichtbaren Schäden am Schiffskörper und die Luken sind geschlossen."

Sowohl zum Alter des U-Boots noch zu der Frage, ob sich die Besatzung noch im Schiffsinnerin befindet oder sich retten konnte, gibt es noch keine Aussagen.

Anhand der kyrillischen Schriftzeichen schließen die Entdecker auf eine russische Herkunft des Wracks. Die schwedische Armee hält sich bisher bedeckt. Offizielle Aussagen werden erst nach Sichtung des Bildmaterials getroffen.

Ein Zusammenhang mit einem Vorfall am 17. Oktober 2014, bei dem das schwedische Militär den Funkspruch eines russischen U-Bootes abfing und daraufhin eine große Suchaktion startete, wird derzeit noch ausgeschlossen.

Damals suchten militärische Suchtrupps vergeblich nach russischen Spionen unter Wasser.

Wo genau das Team von Ocean X das U-Boot fand, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Wo genau das Team von Ocean X das U-Boot fand, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Fotos: dpa/schwedisches Militär


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