Mit diesem einfachen Deal kam Udo Lindenberg vom Alkohol los

Hamburg - Auch wenn frühere Schlagzeilen eine andere Sprache sprechen: Rockmusiker Udo Lindenberg (73) findet nicht, dass Alkohol und Drogen zu irgendetwas Nutze sind.

Udo Lindenberg, feiert bei der Eröffnung des Burlesque-Nachtclubs "The Bunny Burlesque" vor der Eingangstür.
Udo Lindenberg, feiert bei der Eröffnung des Burlesque-Nachtclubs "The Bunny Burlesque" vor der Eingangstür.  © DPA

"Ich habe die Erfahrung, dass Drogen und Sauferei nichts bringen, das entscheidende Ding muss von einem selber kommen", sagte der Künstler der Berliner Morgenpost am Freitag.

Andere Menschen könnten einem allerdings kaum helfen, aus der Sucht zu kommen. "Man muss mit sich selber einen Deal machen. Ich habe den Deal gemacht: Wenn ich die Sauferei aufgebe, kann ich wieder durchstarten."

Lindenberg, der seit den Siebzigern im Musikgeschäft ist, machte zeitweise mit Alkoholexzessen Schlagzeilen. Erst vor wenigen Monaten kam heraus, dass sich der Rocker etwa schon selbst mit 4,7 Promille ins Krankenhaus eingeliefert haben soll (TAG24 berichtete).

"Eigentlich eine tödliche Dosis. Aber die Ärzte und Tine Acke, seit Mitte der Neunzigerjahre seine Freundin, retteten sein Leben", heißt es in seiner Biografie.

2008 gelang ihm ein Comeback. Auch in diesem Jahr geht Udo Lindenberg wieder deutschlandweit auf Tour, drei fast ausverkaufte Konzerte gibt er auch in der Barclaycard Arena in Hamburg (TAG24 berichtete). "Das große Ding geht nur ohne Suff im Kopp", heißt es weiter in seiner Biografie mit dem Titel "Udo", die im vergangenen Herbst erschien.

Eine Ausnahme macht der 73-Jährige dann aber doch noch: Nur ein Eierlikörchen sollte ab und an erlaubt sein.

Wenn es um Eierlikör geht, drückt der 73-Jährige gerne mal ein Auge zu.
Wenn es um Eierlikör geht, drückt der 73-Jährige gerne mal ein Auge zu.  © DPA

Titelfoto: DPA

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