Trotz Stimmproblemen! Udo Lindenberg (73) verlängert seinen "Tourlaub"

Hamburg - 73 Jahre alt, aber die Bühne bleibt sein Zuhause: Musiker Udo Lindenberg füllt gerade mit einer riesigen Rockrevue die Hallen, da kündigt er bereits die nächste Tour an.

Der 73-jährige Rocker stellte mit seinen Konzerten in Hamburg einen neuen Rekord auf.
Der 73-jährige Rocker stellte mit seinen Konzerten in Hamburg einen neuen Rekord auf.  © DPA

Weitere 13 Konzerte - vom Auftakt in Kiel bis zum Abschluss in München - will der Rockstar im nächsten Jahr geben, wie die Veranstalter am Montag mitteilten. Auch Shows in Wien und Zürich plant der 73-Jährige.

Noch bis zum 13. Juli dauert der derzeitige sechswöchige "Tourlaub", wie der Panikrocker seine Tourneen am liebsten nennt. 80 Musiker, Sänger und Tänzer sind dazu mit ihm zu 23 Konzerten auf Reisen, 19 Trucks und sechs Nightliner fahren die Panik-Karawane durch Deutschland.

Vom 22. Mai nächsten Jahres an geht es - wieder für sechs Wochen - in die Verlängerung, in Hallen wie der Wiener Stadthalle und dem Hallenstadion Zürich ebenso wie bei Open-Air-Shows etwa in der Berliner Waldbühne und auf dem Königsplatz in München.

In seiner Wahlheimat Hamburg war Lindenberg gerade erstmals drei Abende hintereinander vor ausverkauften Rängen aufgetreten. In München hatte er zuvor noch mit Stimmproblemen zu kämpfen (TAG24 berichtete). Schuld war demnach aber nicht der Tour-Marathon, sondern "ein blöder Bazillus", der den Rocker nach eigenen Angaben noch fest im Griff hatte.

Für den Profi allerdings kein Problem, obwohl er gerade zu Anfang des Konzerts unüberhörbar heiser war und so manchen Ton weit verfehlte: "So klingt die Stimme, wenn man morgens um Fünfe aus der Kneipe rauskommt, also das ist richtig authentisch!", scherzte der 73-Jährige auf der Bühne.

Verschiedene Gaststars wie Komiker Otto Waalkes, die Musiker Clueso, Jan Delay und Johannes Oerding sowie "Tatort"-Kommissarin Maria Furtwängler traten bei der aktuellen Tour bereits mit ihm auf.

Udo Lindenberg landet in Hamburg mit seiner "Panik-Rakete".
Udo Lindenberg landet in Hamburg mit seiner "Panik-Rakete".  © DPA

Titelfoto: DPA

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