Überall werden Asylheime gebaut, nur in Mitte und Friedrichshain nicht

Der Berliner Senat geht davon aus, das auch in den kommenden Monaten monatlich etwa 800 Flüchtlinge nach Berlin kommen (Symbolbild).
Der Berliner Senat geht davon aus, das auch in den kommenden Monaten monatlich etwa 800 Flüchtlinge nach Berlin kommen (Symbolbild).  © DPA

Berlin - In Berlin sollen insgesamt 32 Heime für Flüchtlinge gebaut werden. Sie entstehen in zehn Bezirken und sollen 50 Jahre halten.

Die Berliner Morgenpost berichtet unter Berufung auf eine Senatsliste, dass die Gemeinsschaftsunterkünfte in Pankow (6). Treptow-Löpenick (5), Lichtenberg (4), Marzahn-Hellersdorf (4), Reinickendorf (3), Spandau (3), Neukölln (3), Steglitz-Zehlendorf (2), Tempelhof-Schöneberg (1) und Charlottenburg-Wilmersdorf (1) entstehen werden.

Lediglich in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg sollen keine entstehen, weil dort keine geeigneten Plätze zur Verfügung stünden.

Die Häuser sollen in Modularbauweise gebaut werden uns sollen mehr als 6000 Flüchtlingen Platz bieten.

Die Berechnung beruht auf einer Prognose, die von monatlich 800 neuen Flüchtlingen in Berlin ausgeht.

Berücksichtig wird außerdem der Familiennachzug, von 1,6 Personen pro Flüchtling.

Die Gebäude sollen bis Mitte 2018 fertig sein. Allerdings können sie längerfristig bei Bedarf auch von anderen Personengruppen genutzt werden, etwa von Studenten, Obdachlosen und Senioren.

Titelfoto: DPA


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