Krasser Vorwurf: Frau (23) soll Überfall in Bergedorf nur erfunden haben

Hamburg - Der Überfall auf ein Schnellrestaurant in Hamburg-Moorfleet (Bezirk Bergedorf) vor wenigen Tagen soll nach neuesten Ermittlungen nur vorgetäuscht gewesen sein.

Die Polizei hat Zweifel: Fand gar kein Überfall statt?
Die Polizei hat Zweifel: Fand gar kein Überfall statt?  © DPA

Zuvor hatte die Polizei von einem Überfall mit bis zu vier unbekannten Tätern berichtet. Diese hätten das Restaurant in der Amandus-Stubbe-Straße ausgeraubt und dabei Bargeld erbeutet.

Eine 23-jährige Schichtleiterin hätte sich in der Nacht des 18. Juni allein im Restaurant befunden, die vier maskierten Männer seien durch die unverschlossene Hintertür gekommen.

Sie sollen die Frau gezwungen haben, den Tresor zu öffnen. Anschließend sei die Angestellte gefesselt und in einer Toilette eingeschlossen worden.

Jetzt hat die Polizei Zweifel an den Angaben der 23-Jährigen geäußert. Es bestehe vielmehr die Annahme, dass die Frau den Überfall gemeinsam mit ihrem 39-jährigen Lebensgefährten nur vorgetäuscht habe.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim zuständigen Ermittlungsrichter nun einen Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen.

Die Auswertung der Beweismittel und die Ermittlungen zum Verbleib des erbeuteten Geldes, dauern noch an.

Titelfoto: DPA


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