Laut Statistik: Übergriffe auf Zugbegleiter im VRR nehmen stark zu

Düsseldorf - Die Zahl der Übergriffe auf Zugbegleiter im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VVR) stieg in den Jahren 2013 bis 2017 stark an und blieb 2018 auf hohem Niveau. Insbesondere Beleidigungen und Beschimpfungen haben stark zugenommen.

Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn. (Symbolbild)
Ein Zugbegleiter der Deutschen Bahn. (Symbolbild)  © DPA

Laut Landesregierung stieg die Zahl der Beleidigungen und Beschimpfungen auf Zugbegleiter in den Jahren 2013 von 692 auf 3287 im Jahr 2018.

Auch die Zahl der Bedrohungen stieg von 33 auf 383 im vergangenen Jahr.

Die Landesregierung bezog die Daten vom VRR, verwies auf nicht vollständige Fallzahlen, da nicht alle Fälle dokumentiert werden.

Allerdings zeigen die Fallzahlen die enorme Zunahme von Übergriffen auf Zugbegleiter.

"Es lässt sich eine deutliche Zunahme der Zahl der jährlich gemeldeten Ereignisse ablesen", heißt es in der von der Landesregierung veröffentlichte Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im NRW-Landtag.

Als Maßnahme gegen die stark steigende Zahl der Übergriffe verweist die Landesregierung auf mehrere Maßnahmen.

So habe das Land im VRR-Raum die Einrichtung von sogenannten Verfügungsteams als Pilotprojekt gefördert. Die Sicherheitsteams soll unternehmensübergreifend in den Zügen eingesetzt werden.

Zusätzlich werden Zugbegleiter im Rheinland testweise mit Bodycams ausgestattet.

Ein aggressiver Mann. (Symbolbild)
Ein aggressiver Mann. (Symbolbild)  © 123RF

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