Überschwemmungen reißen mehr als 50 Menschen in den Tod

Jakarta - Die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Indonesien ist auf 53 gestiegen. Das teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit.

Ein Mädchen geht auf einer überschwemmten Straße an zerstörten Autos vorbei.
Ein Mädchen geht auf einer überschwemmten Straße an zerstörten Autos vorbei.  © Edy Susanto/AP/dpa

Wegen des Hochwassers hatten bereits mehr als 31.000 Einwohner ihre Häuser verlassen müssen.

Viele suchten Zuflucht in Notunterkünften. Insgesamt sind in dem größten Inselstaat der Welt rund 400.000 Menschen von den Fluten betroffen.

Die Regenfälle, die am Neujahrstag begonnen hatten, waren nach Angaben der Behörden die heftigsten seit 1866.

Nach 18 Stunden Dauerregen waren Flüsse über die Ufer getreten und hatten Wohngebiete überflutet, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen. Betroffen waren vor allem die Hauptstadt Jakarta und ihre Umgebung mit rund 30 Millionen einwohnern. Dort ging das Wasser mittlerweile aber deutlich zurück.

Mindestens bis zum 10. Januar seien allerdings weitere heftige Niederschlägen zu erwarten, warnen Meteorologen.

Ein Mann schwimmt durch das Hochwasser einer überfluteten Straße in seiner Nachbarschaft.
Ein Mann schwimmt durch das Hochwasser einer überfluteten Straße in seiner Nachbarschaft.  © Dita Alangkara/AP/dpa
Ein Mitglied der Rettungskräfte trägt ein Baby durch ein überschwemmtes Viertel.
Ein Mitglied der Rettungskräfte trägt ein Baby durch ein überschwemmtes Viertel.  © Tatan Syuflana/AP/dpa

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