Kurz vor mündlicher Verhandlung: Lösung im irren UKW-Streit!

Bonn / Köln - Der langanhaltende UKW-Antennenstreit ist beigelegt. Das teilte die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn jetzt mit. Eine Abschaltung droht jetzt nicht mehr.

Auch auf dem Berliner Fernsehturm hängen UKW-Antennen.
Auch auf dem Berliner Fernsehturm hängen UKW-Antennen.  © DPA

Die Einigung kommt kurz vor knapp: Für Freitag stand eine öffentlich-mündliche Verhandlung auf dem Terminplan.

Doch jetzt konnten sich fünf Antenneneigentümer mit den Sendernetzbetreibern auf Eckpunkte für eine Regelung des UKW-Antennenzugangs einigen.

Ein drohender Ausfall des UKW-Sendebetriebs ist damit aus dem Wege geräumt (TAG24 berichtete).

Laut Bundesnetzagentur sei die Einigung unter Moderation von Bundesminister a.D. Friedrich Bohl erzielt worden.

Media Broadcast als ehemaliger Antennenbetreiber teilte dazu mit: "Wir begrüßen die von Kanzleramtsminister a.D. Friedrich Bohl und der Bundesnetzagentur vorangetriebene Einigung zwischen den Antenneneignern und den Sendernetzbetreibern Divicon und Uplink."

Zwischen den beiden Unternehmen wurde nach TAG24-Informationen hart über die Verkaufspreise der Antennen verhandelt.

Details zu dem jetzt ausgehandelten Deal nannte Media Broadcast nicht.

Divicon und Uplink sollen ab dem 1. Juli 2018 die Antennen direkt anmieten und künftig ihre Sender an die Antennen der Antenneneigner anschließen. Media Broadcast werde nach Bedarf als Sublieferant Divicon und Uplink eigene Sender und Dienstleistungen zur Verfügung stellen, hieß es.

Titelfoto: DPA


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