Viele Zuwanderer sprechen immer noch nicht gut genug Deutsch

Ulm - Um Schwierigkeiten bei der Integration geht es am Montag in Ulm. Die Integrationsbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen kommen in der Donaustadt zu ihrer Bundeskonferenz zusammen.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU).
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU).  © DPA

Das Thema der zweitägigen Beratungen lautet "Vielfalt: Herausforderung und Chance für unser Land." Zu den Problemen bei der Integration gehört etwa, dass immer noch viele Zuwanderer nicht gut genug Deutsch sprechen.

Im vergangenen Jahr verfehlten nach Angaben der Bundesregierung mehr als die Hälfte von fast 172.500 Migranten, die erstmalig an Deutschkursen teilnahmen, das Sprachniveau B1.

Dabei kann man laut dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Sprache verwendet wird und es um vertraute Dinge geht.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) hatte sich zudem im Februar für eine erneute Überprüfung der Zielgenauigkeit der Integrationskurse ausgesprochen. Vor allem mehr Frauen und Kinder sollten ihrer Ansicht nach daran teilnehmen.

Vor Beginn der zweitägigen Beratungen gibt es am Montag (12 Uhr) eine Pressekonferenz mit Widmann-Mauz, Baden-Württembergs Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) und Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU).

Das Sprachniveau der deutschen Sprache ist bei vielen Zuwanderern noch zu niedrig. (Symbolbild)
Das Sprachniveau der deutschen Sprache ist bei vielen Zuwanderern noch zu niedrig. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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