Bedeutet Olympiastadion-Umbau das Aus für die Leichtathletik?

Michael Müller möchte die "Alte Dame" gerne am Standort behalten.
Michael Müller möchte die "Alte Dame" gerne am Standort behalten.  © DPA

Berlin - Ein Umbau des Berliner Olympiastadions muss "nicht zwingend" das Aus für Leichtathletik-Veranstaltungen bedeuten.

Das machte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (52, SPD) in einem Interview mit der "B.Z. am Sonntag" deutlich. Es könne auch in einer reinen Fußballarena eine flexibel rückbaubare Tartanbahn geben, sagte Müller: "Das wird jetzt ausgelotet."

Hertha BSC und der Senat hatten mit der gemeinsamen Erklärung überrascht, dass bei Herthas Stadionplänen auch ein weiterer Umbau des Olympiastadions eine ernstzunehmende Alternative sei.

Müller geht bei der Finanzierung eines Umbaus von einer finanziellen Beteiligung des Fußball-Bundesligisten aus, stellt aber auch öffentliche Gelder in Aussicht: "Natürlich wird sich Berlin nicht raushalten."

Das von Hertha BSC beauftragte Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp) hat eine Studie vorgelegt, die den Umbau des Olympiastadions für möglich hält.

Titelfoto: DPA


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