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75 Prozent halten Zuwanderung für Belastung, aber...

Dresden - Wie ticken die Sachsen? Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Staatskanzlei sind sie mit sich, dem Land und der Regierung ungewöhnlich zufrieden. Zwiegespalten sind sie in ihrer Einstellung zu Flüchtlingen.
Präsentierten die neue Umfrage: Staatskanzlei-Chef Fritz Jaeckel (51, CDU) und Klaus-Peter Schöppner (66, r.) von Emnid.
Präsentierten die neue Umfrage: Staatskanzlei-Chef Fritz Jaeckel (51, CDU) und Klaus-Peter Schöppner (66, r.) von Emnid.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - Wie ticken die Sachsen? Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der Staatskanzlei sind sie mit sich, dem Land und der Regierung ungewöhnlich zufrieden. Zwiegespalten sind sie aber in ihrer Einstellung zu Flüchtlingen.

Jeder fünfte Sachse nennt Zuwanderung als wichtigstes Problem.

Verglichen mit der Vorjahresumfrage ist das ein Anstieg um 16 Prozentpunkte - der größte, den es jemals bei einer Umfrage seines Instituts gegeben habe, so Klaus-Peter Schöppner (66) von TNS Emnid.

Die Sachsen sehen in Zusammenhang mit Flüchtlingen deutlich mehr Probleme.

So sagen 75 Prozent, dass Zuwanderung eine Belastung für den Sozialstaat ist (Bund: 64 Prozent).

Flüchtlinge, die vor Kriegen oder wegen religiöser Verfolgung fliehen, sind den Sachsen willkommen. Im Gegensatz zu „Wirtschaftsflüchtlingen“.
Flüchtlinge, die vor Kriegen oder wegen religiöser Verfolgung fliehen, sind den Sachsen willkommen. Im Gegensatz zu „Wirtschaftsflüchtlingen“.

ABER: 91 Prozent sind für die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen. Drei Viertel wollen auch, dass politisch, religiös oder ethnisch Verfolgte und Opfer von Naturkatastrophen in Sachsen Zuflucht finden können.

„Wirtschaftsflüchtlinge“ wollen 60 Prozent die Aufnahme verweigern. Gleichzeitig glauben nur 38 Prozent, dass Zuwanderer von den Bürgern willkommen geheißen werden - im Bundesschnitt sind es 59 Prozent.

Auch die Meinung, dass Migranten das Leben interessanter machen, ist mit 55 Prozent in Sachsen weniger verbreitet als im Rest der Republik (67 Prozent).

Asylbewerber in Grillenburg: Die Sachsen wollen zwar Flüchtlinge aufnehmen, verbinden aber mehr Probleme mit ihnen als der Rest von Deutschland.
Asylbewerber in Grillenburg: Die Sachsen wollen zwar Flüchtlinge aufnehmen, verbinden aber mehr Probleme mit ihnen als der Rest von Deutschland.

Zufrieden sind die Sachsen mit der wirtschaftlichen Lage:

69 Prozent schätzen ihre persönliche Situation als „gut“ oder „sehr gut“ ein. Schöppner: „Die allgemeine Wirtschaftslage wird hier viel positiver als in anderen Bundesländern eingeschätzt.“ Drei Viertel blickten optimistisch in die Zukunft.

Mit der Politik von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (56, CDU) sind 65 Prozent der Befragten einverstanden. Ebenso viele sind mit der Arbeit seiner CDU/SPD-Regierung zufrieden.

Auf die Frage, was sich in den vergangenen Jahren besonders positiv entwickelt hat, nannten 19 Prozent die Infrastruktur, gefolgt von der Lebensqualität.

Befragt wurden 1027 volljährige Sachsen im Mai und Juni.

Klare Worte sind nötig

Kommentar von Juliane Morgenroth

Die große Mehrheit der Sachsen befürwortet die Aufnahme von Flüchtlingen, die Schutz vor Krieg oder Verfolgung suchen. Das ist für die Staatsregierung die Kernaussage einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage.

Die Erleichterung in der Staatskanzlei über dieses Ergebnis ist fast mit Händen zu greifen. Die Sachsen sind mehrheitlich also weltoffen und bereit, Flüchtlinge aufzunehmen.

Ein schönes Ergebnis. Es darf jetzt aber nicht dazu führen, dass die fremdenfeindlichen Attacken und rassistischen Beschimpfungen - wie etwa in Freital - als Einzelfälle einer lautstarken Minderheit abgetan werden. Und alles weitergeht wie bisher.

Die Gefahr besteht nämlich. Auch wenn sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich wie etwa in Freital vor Ort zeigte. Und den Brandanschlag auf eine künftige Asylunterkunft in Meißen verurteilte.

Doch das reicht nicht. Denn Fakt ist: In Sachsen gibt es dumpfen Ausländerhass, der zunehmend ungenierter ausgesprochen wird. Das Klima ist vergiftet. Das muss die Staatsregierung aktiv angehen, klare und nicht verschwurbelte Worte finden.

Daran haperte es bei der Sachsen-CDU bislang. Doch die drastisch gestiegene Zahl von Angriffen auf Asylbewerber im Freistaat spricht eine eindeutige Sprache.

Foto: dpa/Hendrik Schmidt, Steffen Füssel, Eric Münch

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