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UN: Ohne Hilfe wären Hunderttausende Südsudanesen nicht mehr am Leben

Interview: Jürgen Bätz, dpa

Im Kampf gegen den Hungertod im Südsudan drängt die Zeit. Doch die Kämpfe dauern in vielen Landesteilen weiter an. Die Hungersnot könnte sich noch auf weitere Landesteile ausweiten.

Juba (dpa) - Ohne eine rasche und entschlossene Bekämpfung der Hungersnot im Südsudan wird sich die Lage in dem ostafrikanischen Land nach Ansicht der Vereinten Nationen weiter verschlimmern. «Wir müssen jetzt schnell handeln», fordert David Shearer, der UN-Sondergesandte für den Südsudan und Leiter der 14 000 Mann starken UN-Friedenstruppe. Die UN haben für Teile des Südsudans eine Hungersnot ausgerufen - die erste weltweit seit 2011.

Frage: Wieso sollte die Welt der Krise im Südsudan mehr Beachtung schenken?

Antwort: Wir haben hier im Südsudan 11,5 Millionen Menschen und von denen hat die Hälfte Schwierigkeiten, genug zu essen zu finden. Der Südsudan ist ein sehr junges Land. Die internationale Gemeinschaft hat sie darin bestärkt, die Unabhängigkeit anzustreben. Jetzt gibt es hier einen Konflikt und wir müssen versuchen, zusammenzuarbeiten, um ihn zu lösen. Die Leute hier leiden, die Menschen, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben: Die Frauen, die Kinder, die Menschen, die einfach nur in Frieden in ihrem Land leben wollen.

Frage: Was muss getan werden, um die Hungersnot zu bekämpfen?

Antwort: Die Krise ist komplett von Menschen verursacht, ausgelöst vom Konflikt. Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein Waffenstillstand. Dann brauchen wir als Helfer freien, ungehinderten Zugang zu allen Gebieten. Und als drittes brauchen wir natürlich Geld, um Nahrungsmittel zu den Menschen zu bringen, die von der Hungersnot betroffen sind. Die Lage ist sehr ernst. Jetzt kommt bald die Regenzeit. Jetzt ist es wichtig, dass die Menschen ihr Getreide anbauen können. Wir müssen jetzt schnell handeln, um zu verhindern, dass die Lage noch viel schlimmer wird.

Frage: Befürchten die Vereinten Nationen, dass sich die Hungersnot auch noch auf andere Gebiete im Südsudan ausweiten könnte?

Antwort: Ja. Ich bin gerade aus der Region Bahr el Ghazal im Nordwesten des Landes zurückgekommen. Alle dort sagen das gleiche: Die Preise für Nahrungsmittel sind sehr, sehr schnell angestiegen. Die Menschen können auf dem Markt kein Essen mehr kaufen. Wir müssen in der Lage sein, hier Nahrungsmittel zu ergänzen. Ich wäre nicht überrascht, wenn für das Gebiet auch eine Hungersnot ausgerufen würde. Aber bis wir einmal offiziell eine Hungersnot erklärt haben, ist es für viele Menschen leider fast zu spät.

Frage: Wie schwierig ist es angesichts anhaltender Kämpfe, den Menschen in den Hungersnotgebieten von Mayendit und Leer zu helfen?

Antwort: Es ist nicht unmöglich, aber sehr schwierig. Es gibt dort nicht nur die Regierung und die Opposition, es entstehen verschiedene Gruppen. Das macht es für uns sehr schwierig, dort hin zu gehen und in Sicherheit helfen zu können. Die Bemühungen der humanitären Hilfe sind bemerkenswert. Ich habe keine Zweifel, dass Hunderttausende Menschen heute nicht mehr am Leben wären, wenn wir - die Vereinten Nationen, die UN-Organisationen und NGOs - nicht hier wären.

Frage: Wissen Sie, was in den umkämpften Gebieten passiert?

Antwort: Es gibt Gräueltaten auf beiden Seiten des Konflikts. Ich würde sagen, das harsche Vorgehen der Regierungstruppen folgt einem gewissen Muster: wir sehen, dass viele Häuser niedergebrannt werden, Menschen getötet werden, und wir haben auch viel sexuelle Gewalt.

Frage: Sie sagen selbst, dass sich die Lage im Land «weiter verschlechtert». Gibt es für die Zukunft des Landes Hoffnung?

Antwort: An einem Ort wie diesem muss man Hoffnung haben. Aber mein Gefühl ist, dass sich die Lage verschlechtert. Wir werden es in den kommenden Monaten sehen. Es ist entscheidend, dass wir so viel Nahrungsmittel wie möglich zu den Menschen bringen. Ein Waffenstillstand würde uns eine Pause geben, um Verhandlungen aufzunehmen und den Friedensprozess wieder anzuleiern. Dann hätten die Helfer auch eine Chance, besseren Zugang zu Gebieten zu kommen, in denen Hilfe benötigt wird. Das ist meine Hoffnung.

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