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Jeder Zweite sieht Gefahr von Messerattacken auf junge Menschen

Messer als Tatwaffe in Deutschland weit verbreitet

Dortmund, Flensburg, Berlin, Lünen - Orte, die wegen tödlicher Messerattacken in die Schlagzeilen geraten sind. Forderungen nach Konsequenzen werden lauter.

Berlin - In Deutschland sterben weniger Menschen durch Schusswaffen. Vor allem, weil kaum jemand Pistolen und Gewehre bei sich trägt. Messer sind weiter verbreitet und gelten bei manchen jungen Männern als Statussymbol. Ist das auch der Grund dafür, dass die Zahl an Messerangriffen scheinbar rapide gestiegen ist?

Messer wird vor allem bei jungen Menschen als Tatwaffe immer beliebter. (Symbolbild)
Messer wird vor allem bei jungen Menschen als Tatwaffe immer beliebter. (Symbolbild)

Gefühlt ist es eine lange Serie von Taten, die eines gemeinsam haben: die eingesetzte Waffe. Sie ist billig, unauffällig und fast überall zu bekommen - aber eben auch lebensgefährlich.

Angriffe mit Messern enden oft mit schweren Verletzungen oder dem Tod des Opfers.

Die Berichte über Gewalttaten, bei denen ein Täter mit einem Messer zustach, häuften sich im vergangenen Jahr und in den ersten Monaten des Jahres 2018 - auch wenn unklar ist, ob es tatsächlich eine Zunahme gibt.

Oft sind die Täter junge Menschen, meist Männer.

In den vergangenen Monaten gab es eine Vielzahl von schrecklichen Meldungen, bei dem ein Messer zum Einsatz kam.

Burgwedel, Flensburg, Berlin - wenn tödliche Messerangriffe auf Jugendliche für Schlagzeilen sorgen

Polizeifahrzeuge stehen vor einem Gebäudekomplex in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, in dem eine 14-jährige Schülerin getötet wurde.
Polizeifahrzeuge stehen vor einem Gebäudekomplex in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, in dem eine 14-jährige Schülerin getötet wurde.

Vor einer Woche wurde eine 24-jährige Frau in Burgwedel bei Hannover nach einem Streit im Supermarkt niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Ein verdächtiger 17 Jahre alter Syrer sitzt in Untersuchungshaft. In Bochum soll ein 16-jähriger syrischer Schüler einen 15-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben.

Am 12. März wird eine 17-Jährige in ihrer Wohnung in Flensburg mit mehreren Messerstichen getötet, ihr 18-jähriger afghanischer Freund festgenommen.

Ebenfalls im März ersticht in Berlin ein 15-jähriger Deutscher seine ein Jahr jüngere Mitschülerin in ihrer Wohnung. Im westfälischen Lünen wird im Januar ein 14-jähriger Schüler von seinem ein Jahr älteren deutschen Mitschüler mit einem Messer getötet.

Im pfälzischen Kandel stirbt Ende Dezember eine 15-Jährige, nachdem ihr Ex-Freund, ein Flüchtling aus Afghanistan, mit einem Messer zustach.

Tatwaffe Messer in Statistiken von Polizei und BKA nicht erfasst

Ein Schild weist auf das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden (Hessen) hin.
Ein Schild weist auf das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden (Hessen) hin.

Polizeigewerkschaften, manche Polizeibehörden, Richter und Politiker schlagen seit Jahren immer wieder Alarm. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht "offenbar zunehmende Messerangriffe hierzulande".

Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow spricht von einer "Verunsicherung der Bürger" und fordert: "Ein aussagekräftiges Lagebild wäre angesichts der jüngsten schockierenden Taten [...] dringend notwendig."

Anders als Schusswaffen werden Messer als Tatwaffe in den meisten Statistiken der Polizei in den Bundesländern und beim Bundeskriminalamt (BKA) nicht erfasst. Eine Ausnahme ist die Berliner Kriminalpolizei.

Seit 2008 führt sie das "Tatmittel Messer" bei den Delikten Mord, Totschlag, Sexualtaten, Raub sowie gefährliche und schwere Körperverletzung in der jährlichen Kriminalstatistik auf.

Andere Bundesländer wollen nachziehen. Niedersachsen will den Einsatz von Stichwaffen bei Verbrechen schnell in die Kriminalstatistik aufnehmen. Nordrhein-Westfalen hat das für 2019 angekündigt.

Deutsche sehen hohes Risiko von Messerattacken, aber ein Verbot skeptisch

Ein Mann lauert einer Frau auf dem Heimweg mit einem Messer auf. (Symbolbild)
Ein Mann lauert einer Frau auf dem Heimweg mit einem Messer auf. (Symbolbild)

Jeder Zweite in Deutschland sieht einer Umfrage zufolge ein hohes oder sogar sehr hohes Risiko für junge Leute, Opfer einer Messerattacke zu werden.

Wie die repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab, schätzen 38 Prozent der Erwachsenen dieses Risiko als hoch ein, weitere 12 Prozent als sehr hoch.

34 Prozent gehen von einem geringen Risiko von Messerangriffen für junge Menschen aus, weitere 7 Prozent von einem sehr geringen Risiko.

Bei vielen Messertypen ist es verboten, sie zu kaufen oder in der Öffentlichkeit mit sich zu führen. Wie aus der YouGov-Umfrage hervorgeht, sind jedoch fast vier von fünf Menschen skeptisch, ob sich solche Verbote überhaupt kontrollieren lassen.

48 Prozent der Befragten sagten, die Kontrollmöglichkeiten seien gering, weitere 30 Prozent meinten sogar, sie seien sehr gering. Insgesamt 12 Prozent gingen von hohen oder sehr hohen Möglichkeiten aus, Messerverbote zu kontrollieren. Die übrigen Befragten machten keine Angaben oder antworteten mit "weiß nicht".

Fotos: Paul Zinken/dpa, 123RF (Symbolbild), Fredrik von Erichsen/dpa

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