Geheimdienst-Mitarbeiter getötet: Mindestens fünf weitere Opfer

Moskau (Russland) - Ein Unbekannter hat in Moskau einen Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB getötet.

Ein Polizist bewacht den Tatort.
Ein Polizist bewacht den Tatort.  © dpa/AP/Pavel Golovkin

Das bestätigte der Geheimdienst am Donnerstag in der Hauptstadt russischen Agenturen zufolge.

Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass mindestens fünf Menschen verletzt worden seien, darunter auch zwei Geheimdienst-Mitarbeiter.

Der Täter sei "neutralisiert" worden, hieß es.

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In der Regel bedeutet das, dass der Angreifer tot ist. Seine Identität werde noch ermittelt, hieß es.

Er hat nach FSB-Angaben allein gehandelt.

Update 21.56 Uhr

Nach den Schüssen nahe der Zentrale des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB ist der mutmaßliche Täter getötet worden. Das bestätigte das staatliche Ermittlungskomitee in Moskau am Donnerstagabend. Der Täter habe das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet, daraufhin sei er "liquidiert" worden, hieß es in der Mitteilung.

Über seine Identität war zunächst nichts bekannt. Er soll die Tat alleine begangen haben. Mehrere Medien hatten jedoch zunächst von mindestens drei Angreifern berichtet.

Russische Spezialeinheiten befinden sich am Tatort im Einsatz.
Russische Spezialeinheiten befinden sich am Tatort im Einsatz.  © dpa/AP/Pavel Golovkin

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