Lkw räumt Schranken der Leverkusener Brücke auf A1 ab

Köln - Ein Lastwagen hat die Lkw-Schranke auf der Autobahn 1 vor der Leverkusener Rheinbrücke schwer beschädigt.

Der Lkw donnerte frontal in die Schrankenanlage.
Der Lkw donnerte frontal in die Schrankenanlage.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Der Sattelschlepper habe die Anlage an der Anschlussstelle Köln-Niehl in der Nacht zum Donnerstag "komplett abgeräumt", sagte eine Sprecherin von Straßen.NRW.

Die Anschlussstelle sei für den Verkehr teilweise gesperrt. Der Lastwagen habe unter anderem eine Schutzwand und eine Ampelbrücke stark beschädigt sowie eine Schranke aus dem Fundament gerissen.

Ob die im Boden installierte Waage noch funktioniert, werde geprüft.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, liefen erhebliche Mengen Diesel an der Unfallstelle aus.

Der Fahrer blieb unverletzt. Die Hauptfahrbahn war durch den Einsatz eines Schwerlastkrans bis 5.15 Uhr gesperrt.

Die alte A1-Brücke über den Rhein ist so marode, dass schon seit 2014 keine Lastwagen mehr darüberfahren dürfen.

Missachten Lastwagenfahrer das Verbot, hindert die Schranke sie an der Weiterfahrt.

Aus Koblenz kommend ist die Abfahrt zur Industriestraße nur in Richtung des Kölner Kreisverkehrs "Niehler Ei" möglich.

Die Zufahrt von der Industriestraße aus Köln-Chorweiler auf die A1 nach Dortmund ist ebenfalls nur über das "Niehler Ei" möglich.

Wie lange die Sperrung dauert, sei unklar. Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg hat nach eigenen Angaben umgehend mit dem Wiederaufbau begonnen.

Update, 17.35 Uhr

Die Sperrung der A1 ist nach dem Urlaub mittlerweile aufgehoben.

Der Lastwagen hatte unter anderem eine Schutzwand und eine Ampelbrücke stark beschädigt sowie eine Schranke aus dem Fundament gerissen. Auch die im Boden installierte Waage musste überprüft werden.

Die Aufbauarbeiten an der Leverkusener Rheinbrücke werden länger dauern, hieß es.
Die Aufbauarbeiten an der Leverkusener Rheinbrücke werden länger dauern, hieß es.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Titelfoto: Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Mehr zum Thema Köln Crime:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0