Tiertransporter kippt um: Kühe auf der Fahrbahn und zwei Schwerverletzte

Leipzig - Schwerer Unfall am Dienstagabend auf der A38 bei Leipzig: Nachdem ein Tiertransporter umgekippt war, befanden sich mehrere Kühe auf der Fahrbahn (TAG24 berichtete). Der Fahrer des Sattelzuges (54) sowie seine Beifahrerin (53) erlitten schwere Verletzungen.

Nachdem ein Tiertransporter auf der A38 verunglückt war, hatten sich zehn Kühe befreit und waren auf die Fahrbahn gelaufen.
Nachdem ein Tiertransporter auf der A38 verunglückt war, hatten sich zehn Kühe befreit und waren auf die Fahrbahn gelaufen.  © Einsatzfahrten Leipzig

Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, war der Transporter dem Kreuz Leipzig-Süd und Leipzig-Neue Harth in Richtung Halle (Saale) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Als der Fahrer dies bemerkte, soll er nach links eingelenkt haben.

Der Lkw soll daraufhin mit mehreren Fahrbahnbegrenzungen kollidiert und schließlich umgekippt sein. Bei dem Crash erlitten der Fahrer sowie seine Beifahrerin schwere Verletzungen. Beide wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Drei Kühe und zwei Kälber starben bei dem Unfall. Weil sich durch den Unfall die Ladeklappe geöffnet hatte, konnten zehn Tiere ausbüxen und sich im Bereich der Autobahn frei bewegen, so die Polizei. Rettungskräfte fingen die Tiere jedoch schnell wieder ein.

Die Autobahn in Richtung Göttingen blieb für mehrere Stunden gesperrt. Weil Autos auf der Fahrbahn wendeten und Menschen ihre Wagen verließen, soll es immer wieder zu Behinderungen der Einsatzkräfte gekommen sein, so die Polizei. Darüber hinaus sei es innerhalb des Staus zu vier Fällen gekommen, in denen Menschen medizinisch betreut werden mussten.

Der Gesamtschaden wurde auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt. Die Tiere wurden schließlich eingefangen.
Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt. Die Tiere wurden schließlich eingefangen.  © Einsatzfahrten Leipzig

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