Unfall A4 Dresden: Autodieb kracht auf Stauende und flüchtet durch Rettungsgasse

Dresden - Auf der Autobahn A4 kam es zwischen dem Autobahndreieck Nossen und der Anschlussstelle Wilsdruff zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines blauen Mercedes GLE fuhr zunächst auf das Stauende auf. Danach flüchtete er durch die Rettungsgasse und schließlich sogar zu Fuß.

Unfall auf A4 Richtung Dresden. Hier der völlig zerbeulte Mercedes GLE.
Unfall auf A4 Richtung Dresden. Hier der völlig zerbeulte Mercedes GLE.  © Roland Halkasch

Der Vorfall ereignete sich kurz vor 8 Uhr am Mittwochmorgen in Fahrtrichtung Dresden. Wie die Polizei gegenüber TAG24 bestätigte, entpuppte sich der Unfall letztlich als handfestes Verbrechen.

In der Nacht zum Mittwoch hat der Fahrer des blauen Mercedes GLE diesen im bayrischen Vogtland gestohlen.

Wohl auf dem Weg in Richtung polnische Grenze ist er dann in den Stau geraten.

Dabei fuhr er aus bislang ungeklärtem Hintergrund auf das Stauende auf. In der Folge flüchtete er durch die Rettungsgasse und streifte dabei gleich mehrere andere Fahrzeuge.

Zunächst traf es einen Skoda Octavia, es folgten ein Toyota Aygo, ein LKW sowie ein Ford. Zum Schluss prallte er auf einen schwarzen Audi A6 auf.

Von hier aus kam der Autodieb nicht mehr weiter. Er stieg aus "seinem" Wagen und flüchtete über die Böschung in Richtung Birkenhain.

Wie sich wenig später herausstellte, waren an dem gestohlenen Mercedes gefälschte Kennzeichen angebracht. Derzeit ist der Mann noch flüchtig. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Bei der wilden Flucht des Täters wurde glücklicherweise niemand verletzt. Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden befindet sich der entstandene Sachschaden wohl im sechsstelligen Bereich.

Die Autobahn wurde auf den beiden linken Spuren zunächst gesperrt, der Verkehr wurde vorbeigeleitet. Es bildete sich ein langer Stau in Richtung Dresden.

Der flüchtige Fahrer soll etwa 1,80 Meter groß sein und trug zum Tatzeitpunkt eine rote Jacke.

Auf der A4 in Richtung Dresden gab es in Folge des Unfalls einen langen Stau.
Auf der A4 in Richtung Dresden gab es in Folge des Unfalls einen langen Stau.  © Roland Halkasch
An diesem Audi endete die Flucht des Täters mit dem Mercedes.
An diesem Audi endete die Flucht des Täters mit dem Mercedes.  © Roland Halkasch

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