Acht Verletzte bei Massenkarambolage

Mit dem Rettungshubschrauber wurde die schnellstmögliche Versorgung der Unfallopfer sichergestellt.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde die schnellstmögliche Versorgung der Unfallopfer sichergestellt.

Von Bernd Rippert

Hohenstein-Ernstthal - Eine Massenkarambolage legte am Samstagnachmittag den Verkehr auf der A4 lahm. Sieben Autos rasten ineinander, acht Menschen wurden verletzt. Schuld war eine Mahlzeit am Steuer.

Die Katastrophe begann mit einem Bagatellunfall. Zwischen den Anschlussstellen Hohenstein und Wüstenbrand führen zwei Autos aufeinander und blieben auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Keine Verletzten.

Der Verkehr wurde hinter der Unfallstelle langsamer. Dies bemerkte ein polnischer Autofahrer (69) mit einem Mazda mit französischen Kennzeichen zu spät. Nach Angaben der Polizei nahm der Mann am Steuer sein Mittagessen ein.

Nach ersten Erkenntnissen wurden acht Menschen verletzt, sechs davon schwer.
Nach ersten Erkenntnissen wurden acht Menschen verletzt, sechs davon schwer.

Abgelenkt bemerkte er den Stau zu spät und rauschte ungebremst in einen Audi. Der Audi kam nach rechts ab, schleuderte in einen VW Golf und einen Hyundai, zurück gegen die Mittelleitplanke und gegen einen Volvo. Der Mazda knallte schließlich auch noch in den Volvo.

Als die Polizei eintraf, standen die Beamten in einem Trümmerfeld. Der Notarzt flog mit einem Rettungshubschrauber zur Autobahn.

Der Polizei-Lagedienstführer, Erster Kriminalhauptkommissar Steffen Marquardt (55): "Nach ersten Erkenntnissen wurden sechs Menschen schwer und zwei leicht verletzt. Alle acht kamen ins Krankenhaus."

Die Autobahn ist seit 13 Uhr vollgesperrt. Obwohl die Polizei den Verkehr in Hohenstein-E. von der A4 ableitet und sechs Abschleppwagen im Einsatz sind, reicht der Rückstau inzwischen zehn Kilometer weit bis Glauchau.

Dort blieb ein Fahrzeug mit technischem Defekt auf der Mittelspur liegen, vergrößerte das Problem noch. Die Vollsperrung ist derzeit noch nicht aufgehoben. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt.
Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt.
Insgesamt wurden sieben Wagen in den Unfall verwickelt.
Insgesamt wurden sieben Wagen in den Unfall verwickelt.

Fotos: Andreas Kretschel (3)


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