Milchlaster-Unfall auf A7 bei Fulda bereitet große Probleme

Fulda - Ein mit Milch beladener Lastwagen krachte in der Nacht zu Dienstag auf der A7 bei Eichenzell nahe Fulda eine Autobahn-Böschung hinab. Die Bergung des Lkw-Wracks bereitete große Schwierigkeiten.

Das Foto zeigt den verunglückten Milchlaster.
Das Foto zeigt den verunglückten Milchlaster.  © Henrik Schmitt/OsthessenNews/dpa

Nach dem Unfall in der Nacht wurde die Autobahn 7 am Dienstag bei Fulda in Fahrtrichtung Süden in Teilen gesperrt (TAG24 berichtete).

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, welche Probleme die Bergung des Milchlasters bereiten würde.

Der Lkw war rund 15 Meter tief eine Böschung hinabgestürzt. Es dauerte rund 22 Stunden, um das Wrack aus dem Waldstück an der A7 herauszuholen.

"Der Laster hatte etwa 22.000 Liter Milch geladen", sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwochmorgen. Ein Teil davon sei bei dem Unfall ausgelaufen, mehr als 10.000 Liter hätten Landwirte am Dienstag aus dem Tank gepumpt.

Am Nachmittag konnte demnach die eigentliche Bergung des Fahrzeugs beginnen. "Der Laster hatte sich zwischen Bäumen verfangen und war nur schwer zugänglich", berichtete der Sprecher weiter.

Schwierige Bergung nach Lkw-Unfall auf der A7 bei Fulda

Er wurde schließlich mit zwei Kränen auf die Straße gehoben.

Warum der 34 Jahre alte Lastwagenfahrer in der Nacht zu Dienstag die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte, ist weiterhin unklar. Der Mann blieb bei dem Crash unverletzt und konnte sich selbst aus dem Fahrzeug-Wrack befreien.

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 155.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Henrik Schmitt/OsthessenNews/dpa

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