Lastwagen rast in Stauende, A7 voll gesperrt

Kaltenkirchen - Am Mittwochmorgen haben sich auf der A7 bei Kaltenkirchen zwei schwere Unfälle ereignet. Derzeit ist die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt.

Die Einsatzkräfte bergen die eingeklemmten Fahrer aus ihren Fahrzeugen.
Die Einsatzkräfte bergen die eingeklemmten Fahrer aus ihren Fahrzeugen.  © Blaulicht-News.de

Der erste Unfall geschah gegen 4.10 Uhr, als ein 71-jähriger Jaguar-Fahrer zum Überholvorgang ansetzte, aber nicht auf den nachfolgenden Verkehr achtete.

Die Polizei Neumünster teilte mit, dass ein Porsche auf den Luxusschlitten auffuhr und diesen über die Fahrbahn schleuderte.

Ein nachfolgender Mercedes konnte beiden Autos zwar ausweichen, wies aber Schäden auf.

Nach ersten Zeugenaussagen sollen der Porsche und der Mercedes, die Fahrer waren 26 und 27 Jahre alt, mit erhöhter Geschwindigkeit auf der A7 bei Kaltenkirchen unterwegs gewesen sein. Sie blieben bei dem Unfall zu ihrem Glück unverletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 100.000 Euro.

Kurz nach dem die Polizei die Fahrbahn mit Ausnahme des rechten Seitenstreifens freigab, ereignete sich ein weiterer, schwerer Unfall.

Ein Lastwagen-Fahrer übersah das Stauende und krachte in den Vordermann. Nach ersten Angaben sollen zwei Menschen bei dem Unfall eingeklemmt worden sein. Sie wurden über das Dach des umgekippten Lkw und die Ladefläche geborgen.

Laut Polizei ist ein Rettungshubschrauber derzeit im Einsatz. Die Autobahn ist voll gesperrt und wird über die Anschlussstellen Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg umgeleitet.

Update, 13.10 Uhr: A7 weiterhin gesperrt

Wie die Polizei am Mittwochmittag mitteilte, übersah gegen 9 Uhr ein polnischer Lkw-Fahrer ein Stauende und prallte auf einen stehenden Lastwagen mit Anhänger.

Beide Fahrer wurden dabei eingeklemmt und mussten von den Einsatzkräften befreit werden. Sie wurden anschließend mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken nach Hamburg geflogen.

Für die Dauer der Aufräumarbeiten ist die Fahrbahn in Richtung Norden weiterhin gesperrt und wird bis in den Nachmittag andauern.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 250.000 Euro.

Zahlreiche Rettungskräfte sind bei dem Unfall im Einsatz.
Zahlreiche Rettungskräfte sind bei dem Unfall im Einsatz.  © Blaulicht-News.de

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